Lesungen & Vorträge

Lesung über die Wohnkrise in Deutschland

Warum die Wohnkrise die Demokratie bedroht, erläutern Rolf G. Heinze und Sebastian Kurtenbach während ihrer Lesung am 23. September im Literaturhaus Hannover.

Analysieren die Wohnkrise in Deutschland: Rolf G. Heinze und Sebastian Kurtenbach

Worum geht es in dem Buch „Die Wohnkrise“?

Wohnen ist zur Schicksalsfrage geworden. Was als Problem in den Metropolen begann, ist längst überall zur wichtigsten gesellschaftlichen Krise herangewachsen, die alle Schichten betrifft, den wirtschaftlichen Wandel blockiert und die soziale Schere immer weiter öffnet.

Wohnen ist ein Grundrecht – es geht nicht nur um Quadratmeter, sondern um ein fehlendes oder unpassendes Zuhause, was die individuelle Identitätsfindung erschwert. Wenn der Erwerb von Wohneigentum zur reinen Glückssache und Frage der Herkunft wird, verliert das Versprechen von sozialem Aufstieg seine Glaubwürdigkeit, und das Vertrauen auf eine bessere Zukunft schwindet.

Die Lesung wird von Andrea Schwyzer moderiert.

Wer sind Rolf G. Heinze und Sebastian Kurtenbach?

Rolf G. Heinze, geboren 1951 in Vlotho, ist Seniorprofessor und geschäftsführender wissenschaftlicher Direktor des Institutes für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS GmbH) an der Ruhr-Universität Bochum.

Sebastian Kurtenbach, geboren 1987 in Köln, ist Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster und Privatdozent an der Ruhr-Universität Bochum. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist Stadtentwicklung und Nachbarschaft. Sein Buch „Kinder – Minderheit ohne Schutz“ (mit Aladin El-Mafaalani und Klaus Peter Strohmeier) war 2025 für den deutschen Sachbuchpreis nominiert.

Termine

23.09.2026 ab 19:00 Uhr

Ort

Literaturhaus Hannover
Sophienstraße 2
30159 Hannover

Regulär

ab 16,88 €

Preise ggf. zzgl. Gebühren.
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