Lesungen & Vorträge
Lesung & Gespräch mit Armin Wühle: Mala Visión
Der hannoversche Autor Armin Wühle liest am 20. Oktober in Hannover im Veranstaltungsraum Edgar aus seinem neuen Roman „Mala Visión“.
Was passiert in dem Buch „Mala Visión“?
Rafa und Hannes führen seit sechs Jahren eine stabile Beziehung. Doch dann, gerade als die beiden zusammenziehen wollen, verschwindet Hannes von einem Tag auf den anderen. Bald darauf tauchen bei Instagram Fotos von ihm in Mexiko auf. Kurzentschlossen reist Rafa hinterher, um den Freund zur Rede zu stellen. Noch ahnt er nicht, dass die Spurensuche im dichten Wald vor Texcaltitla ihr jähes Ende finden wird: mit Knochenbrüchen und dem Verlust seiner Brille, ohne die er aufgrund einer starken Sehschwäche so gut wie blind ist. Ein lebensgefährlicher Irrweg zurück in die Zivilisation beginnt.
Mitreden erwünscht
Nach der Lesung aus „Mala Visión“ öffnen wir den Raum für Fragen, Gespräche und Begegnungen. Wie entsteht ein Roman? Welche Geschichten bleiben zwischen den Zeilen verborgen? Und warum berühren uns manche Texte noch lange, nachdem wir sie gelesen haben?
Ticketkauf
Tickets für die Lesung mit Armin Wühle in Hannover können auf der Website von Phonos gekauft werden.
Wer ist Armin Wühle?
Armin Wühle wurde 1991 in Ebersberg bei München geboren. Er studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus sowie Geschichte und Soziologie. Sein erster Roman „Getriebene“ erschien 2021, für sein Theaterstück „Rue d’Armenie“ gewann er den Dramatikpreis für Politik und Menschenrechte. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit arbeitet er für eine Organisation, die sich um die Versorgung traumatisierter Geflüchteter kümmert. „Mala Visión“ erschien im März 2026. Für die Arbeit an „Mala Visión“ wurde er mit einem Aufenthaltsstipendium des Literarischen Colloquiums Berlin ausgezeichnet.
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