Lesungen & Vorträge
Lesung mit Edgar Selge: Juras letzter Winter
Edgar Selge liest am 1. November im Schauspielhaus Hannover aus seinem neuen Roman „Juras letzter Winter“, der von einem russischen Jungen in Leningrad 1941/42 erzählt.
Was passiert in dem Buch „Juras letzter Winter“?
Jura Rjabinkin ist sechzehn Jahre alt, als er während der Blockade Leningrads durch die deutsche Wehrmacht verhungert. Er hat ein Tagebuch hinterlassen, das der Erzähler dieses Romans immer wieder liest, sodass er bald glaubt, den Jungen zu kennen. Jura wird zur Romanfigur, wie der Erzähler auch. Ihre Begegnung beginnt vorsichtig und wird im Lauf der Geschichte immer enger. Zwischen den beiden entspinnt sich ein Austausch über Jugend, Träume, Literatur, Mütter, Gewalt, Fremdheit und Nähe, und sie geben einander ihre persönlichsten Geschichten preis. Edgar Selge setzt einem jungen Menschen, der brutal von den Nazis ermordet wurde, ein Denkmal und lässt ihn für seine Leserinnen und Leser lebendig werden.
Ticketkauf
Tickets für die Lesung von Edgar Selge in Hannover können auf der Website des Niedersächsischen Staatstheaters gekauft werden.
Wer ist Edgar Selge?
Edgar Selge wurde 1948 geboren und ist ein bekannter Charakterdarsteller. Seine Schauspielausbildung schloss er 1975 an der Otto Falckenberg Schule in München ab. Zuvor studierte er Philosophie und Germanistik in München und Dublin sowie klassisches Klavier in Wien. Für seine Arbeit am Theater und vor der Kamera wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sein literarisches Debüt feierte er 2021 mit „Hast du uns endlich gefunden“. „Juras letzter Winter“ ist sein zweiter Roman.
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