Lesungen & Vorträge
Lesung mit Lou Kindermann: Kein Wort über die Kaninchen
Über ihre queere Familie im Hannover der 70er Jahre erzählt die Autorin Lou Kindermann am 26. November während ihrer Lesung in der Lindener Buchhandlung in Hannover.
Worum geht es in dem Buch „Kein Wort über die Kaninchen“?
Hannover in den 70er-Jahren: Ein junges Ehepaar bekommt ein Kind, so, wie sich das damals gehört. Unerhört findet die strenge Vermieterin allerdings den Hauch Wimperntusche, den der Vater trägt, die Herrenhandtasche und ganz besonders den anderen Mann, der manchmal bis zum Morgen bleibt. Das kleine Mädchen fühlt sich bei Mutter, Vater und Onkel hingegen geborgen. Gleichzeitig aber spürt sie die Zerrissenheit des Vaters, die Traurigkeit der Mutter und die verachtenden Blicke (nicht nur) Fremder. In ihrem Roman „Kein Wort über die Kaninchen“ zeichnet Lou Kindermann in starken Bildern die Geschichte ihrer Familie – humorvoll, bewegend und mit einem kritischen Blick auf die gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte. Jahrzehnte, in denen unsere gesellschaftliche Vielfalt hart erkämpft wurde und die es zu verteidigen gilt, um für eine solidarisch bunte, demokratische Gesellschaft einzustehen.
Wer ist Lou Kindermann?
Lou Kindermann wurde 1971 in Hannover geboren. Sie studierte Sozialpädagogik und Arbeitswissenschaft, arbeitete als Referentin in der Erwachsenenbildung und als Lehrkraft an Fachschulen für angehende Erzieher*innen. Seit einigen Jahren widmet Sie sich hauptberuflich der Kunst und Literatur. Die Autorin lebt mit ihrem Mann im Schaumburger Land. Sie erprobt jede Art des individuellen Ausdrucks, sei es durch das Schreiben, Musik, Malerei oder Theater. Sie gibt Workshops und ist voller Neugierde auf das Leben.
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