Lesungen & Vorträge
Lesung mit Svenja Leiber: Nelka
Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2026: Svenja Leiber liest am 26. November im Literaturhaus Hannover aus ihrem Roman „Nelka“, der die Zwangsarbeit in der NS-Zeit thematisiert.
Was passiert in dem Buch „Nelka“?
Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden sie zu schwerer Arbeit gezwungen. Ihr Vater hatte Nelka früh im Obstbau unterrichtet, und schon als Kind hatte sie ihm beim Veredeln der Apfelbäume geholfen. Dank dieses Wissens kann sie sich anfänglich der Zudringlichkeit des Gutsverwalters erwehren. Sie plant den Apfelanbau für ihn, und die Plantagen bescheren ihm nach dem Krieg ein Vermögen. Jahrzehnte später kehrt Nelka an den Ort ihres Leidens zurück. Sie will, dass Marten sich an das erinnert, wovon sie selbst sich endlich befreien muss.
Wer ist Svenja Leiber?
Svenja Leiber wuchs in Hamburg und Schleswig-Holstein auf und verbrachte als Kind vorübergehend Zeit in Saudi-Arabien. Nach ihrem Abitur 1995 in Lübeck zog sie nach Berlin. Dort absolvierte sie ein Magisterstudium der Philosophie, Literaturwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte, das sie mit einer Arbeit über die Frauenbilder bei Goethe und Thomas Mann abschloss. Ihre Romane sind oft historisch und gut recherchiert. Sie ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland, im PEN-Berlin, und ist Teil von „Weiterschreiben“, einem Portal für literarische Zusammenarbeit mit geflüchteten Autor*innen. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.
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