Lesungen & Vorträge
Andrea Rehmsmeier: Das Internet. Eine Militärgeschichte
Über den Umbau digitaler Netze zum Instrument der Massenüberwachung und militärischen Zielfindung spricht die Journalistin Andrea Rehmsmeier am 13. Oktober in Hannover im Kulturpalast Linden.
Das Internet als Instrument zur Datenüberwachung und militärischer Zielfindung
Ein unzerstörbares Kommunikationsnetz, das jedem militärischen Angriff widersteht: Das war die Ursprungsidee. Das Internet stammt aus der Zeit des Rüstungswettlaufs im Kalten Krieg. Auch heute noch ist es eine Dual Use-Technologie, die ebenso zivilen wie militärischen Zielen dient – zum Beispiel dem Identifizieren, Verfolgen und Zerstören von militärischen Zielobjekten. Was bedeutet das für die Daten, die wir zivilen Nutzer im Internet hinterlassen, wenn wir surfen, chatten und prompten?
Die Journalistin Andrea Rehmsmeier hat für den Deutschlandfunk mit Whistleblowern aus den USA gesprochen. Ihre Hörfunkfeature handelt von den Militärclouds der großen Techkonzerne und dem Terroranschlag am 11. September 2001.
Wer ist Andrea Rehmsmeier?
Andrea Rehmsmeier studierte Slawistik und Journalismus in Bielefeld, Minsk (Belarus) und Hannover. Sie berichtet regelmäßig über Militär, Energie und organisierte Kriminalität. Ihre Reportagen über Themen wie organisierte Kriminalität, Geldwäsche, Umweltverbrechen, Rüstung und Osteuropa erscheinen in großen Magazinen und Zeitungen.
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