„Verzweifelt, weil ich sehe, wie ein großer Teil der Menschen aus der Geschichte nicht lernt. Verzweifelt, weil die Demokratie, die mir das Leben ermöglicht hat, zerbröselt.“ Demokratie ist nie statisch, sondern dynamisch. Sie lebt durch die Menschen, die ununterbrochen an ihr arbeiten. Wer wüsste das besser als Michel Friedman. Er ruft dazu auf, endlich zu handeln – für Freiheit und Menschenrechte. Mit klaren Analysen entlarvt er die Gefahren von Resignation, mediengetriebener Sensationslust und unerfüllten Versprechen.
Michel Friedman wurde 1956 in Paris geboren und ist ein deutsch-jüdischer Rechtsanwalt, Philosoph, Publizist und Moderator. Als Sohn von Holocaust-Überlebenden kam er 1965 nach Frankfurt, engagierte sich in der CDU und im Zentralrat der Juden. Bekannt durch Talkshows wie „Vorsicht! Friedman“, arbeitet er heute als Honorarprofessor und Buchautor, wobei er sich intensiv gegen Antisemitismus und Rassismus einsetzt. Er moderiert u. a. die Sendung „Auf ein Wort“ bei der Deutschen Welle sowie die Veranstaltungsreihen „Friedman im Gespräch“ im Berliner Ensemble und „Denken ohne Geländer“ im Jüdischen Museum Frankfurt am Main.