Lesungen & Vorträge
Lesung mit Sharon Dodua Otoo
Die Frage nach Wahrheit und Gerechtigkeit verhandelt der Roman „So, in etwa, ist es geschehen“ von Sharon Dodua Otoo, aus dem sie am 10. Dezember im Literaturhaus Hannover liest.
Was passiert in dem Buch „So, in etwa, ist es geschehen“?
Sie sind auf dem Weg nach Timmendorfer Strand: Amata Haller und ihr Chef Heinz Brockhaus, der ihr angeboten hat, sie mit dem Auto dorthin zu fahren. Amata ist in Eile, ihre Mutter wartet, wie jedes Jahr am 3. Mai. An diesem Tag jährt sich der Untergang der Cap Arcona, jene Katastrophe gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, die ihr Großvater nur knapp überlebt hat. Die Hitze drückt auf die überfüllten Straßen, die Fahrt wird immer länger, Brockhaus redet ununterbrochen, und Amata verliert die Fassung. Am Ende des Tages wird Brockhaus nicht mehr leben, und Monate später wird Amata vor Gericht stehen.
Wer ist Sharon Dodua Otoo?
Sharon Dodua Otoo wurde 1972 in London geboren und ist eine britisch-deutsche Schriftstellerin, Publizistin und Aktivistin, die vor allem durch den Gewinn des prestigeträchtigen Ingeborg-Bachmann-Preises im Jahr 2016 bekannt wurde. Ihre literarischen und essayistischen Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld von Feminismus, Antirassismus und Identitätsfragen. Bis 1997 absolvierte sie ein Studium der German and Management Studies am Royal Holloway College der Universität London. Im Jahr 2006 zog sie nach Deutschland um. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Berlin.
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