Lesungen & Vorträge
Literaturgespräch mit Shida Bazyar: Die Lücken
Können Flüchtlinge in einem einstigen NS-Dorf Heimat finden? Über ihren neuen Roman „Die Lücken“ spricht Shida Bazyar am 2. November in Hannover im Conti-Foyer.
Was passiert in dem Buch „Die Lücken“?
Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre Vergangenheit aktiv verschweigt und zugleich zum Zufluchtsort für diejenigen wird, die hier Geborgenheit suchen. Der Roman führt uns durch die Jahre und die Köpfe derer, die das Dorf prägten: von jüdischen Familien, die alles verloren, über NS-Profiteure, die sich als unschuldige Mitläufer neu erfanden, bis hin zu den Familien Sharifi und Karimpour, die Jahrzehnte später aus dem Iran flüchten.
Ticketkauf
Tickets für das Autorinnengespräch mit Shida Bazyar in Hannover können auf dem Ticketportal Rausgegangen gekauft werden.
Wer ist Shida Bazyar?
Shida Bazyar (geboren 1988 in Hermeskeil) ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie studierte Kreatives Schreiben in Hildesheim und arbeitete viele Jahre in der Jugendbildungsarbeit. Bekannt wurde sie durch ihre gefeierten Romane, darunter das Debüt „Nachts ist es leise in Tehera“ (2016), dessen englische Übersetzung auf der Shortlist für den Internationalen Booker Prize stand. Ihr zweiter Roman „Drei Kameradinnen“ (2021) schaffte es auf die Longlist des Deutschen Buchpreises. 2023 wurde ihre Arbeit mit dem Ernst-Toller-Preis geehrt. Shida Bazyar lebt in Berlin.
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