Der 31. Deutsche Präventionstag (DPT) findet im Hannover Congress Centrum (HCC) statt und gilt als weltweit größter Fachkongress für Prävention. Fachleute aus Verwaltung, Wissenschaft, Politik, Polizei, Justiz und Sozialarbeit tauschen sich hier über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze aus.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Kongresses steht das Thema „KI in der Prävention“. Diskutiert wird, welche Chancen und Herausforderungen Künstliche Intelligenz für Sicherheit, Kriminalitätsprävention und das gesellschaftliche Zusammenleben mit sich bringt.
Dabei geht es sowohl um konkrete Anwendungen als auch um die Frage, wie ein verantwortungsvoller und reflektierter Umgang mit KI gelingen kann. Erstmals wird in diesem Zusammenhang auch der Deutsche Präventionspreis verliehen.
Am 13. April (9 bis 18 Uhr) richtet sich der Präventionstag vor allem an Fachpublikum. Neben Vorträgen, Panels und Workshops gibt es ein umfangreiches Ausstellungs- und Netzwerkangebot.
Parallel wird ein Schulprogramm für Schülerinnen und Schüler aus der Region Hannover angeboten, unter anderem mit Theaterformaten und einer Schüleruni. Schulklassen können diesen Bereich kostenlos besuchen.
Am Dienstag, 14. April, öffnet der Deutsche Präventionstag von 9 bis 16 Uhr seine Türen für alle Interessierten – der Eintritt ist frei.
Im Mittelpunkt steht die „Sicherheitskonferenz – Präventionshauptstadt Hannover“, bei der die Stadt mit Bürger*innen zu Themen wie
- Sicherheit und Zivilcourage
- Gewaltprävention
- Rassismus und Diversity
- respektvolles Zusammenleben
ins Gespräch kommen möchte.
Die Sicherheitskonferenz findet von 10 bis 14:15 Uhr in der Niedersachsenhalle B statt und wird durch ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Poetry Slam und Diskussionsformaten ergänzt.
„Die Tausenden Teilnehmenden aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Kriminalprävention bewirken einen breiteren Austausch zwischen Praxis, Politik, Zivilgesellschaft und Forschung, dessen Impulse nachhaltig weiterwirken. Durch die Verbindung mit unserem städtischen Zentrum für Kommunale Kriminalprävention, das die strategische Partnerschaft koordiniert, werden die vielfältigen Impulse in die Stadtverwaltung getragen und passgenau platziert“, sagt Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, der weiter ausführt: „Die rege Beteiligung zahlreicher Fachleute aus der hannoverschen Stadtverwaltung sowie die Vorträge und Ausstellungen an unserem großen Messestand zeigen die Bedeutung, die Prävention für uns hat. Dies unterstreicht zudem Hannovers Anspruch als ‚Präventionshauptstadt‘.“
Dr. Axel von der Ohe, Erster Stadtrat und Ordnungsdezernent, ergänzt: „Prävention geht nicht allein. Prävention braucht Netzwerk, Austausch, Lernen voneinander. Auf dem Kongress geht es um konkrete Lösungen und Projekte. Viele Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen – und der Austausch darüber, wie ein gutes Miteinander in unseren Städten gelingen kann, ist von unschätzbarem Wert. Aus hannoverscher Sicht ist die Sicherheitskonferenz am Publikumstag ein Highlight. Diese wollen wir als festes Instrument unseres Bürger*innen-Dialogs etablieren.“
„Aktuell leben wir in einer besonders präventionshungrigen Zeit. Als Leitkongress sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene soll der 31. Deutsche Präventionstag erneut wichtige Impulse ermöglichen in den Arbeitsfeldern Präventionswissenschaft, Präventionspraxis und Präventionspolitik“, sagt DPT-Geschäftsführer Erich Marks. „Rund 80.000 Webportal-Besuche monatlich zeigen, dass die Fachkräfte die Informationen und den Austausch schätzen.“
Nach mehr als 30 Jahren in wechselnden Städten wird der Deutsche Präventionstag künftig für zehn Jahre in Hannover stattfinden. Grundlage ist eine strategische Partnerschaft zwischen der Landeshauptstadt Hannover und dem Deutschen Präventionstag.
Mit der dauerhaften Ausrichtung des Deutschen Präventionstags stärkt Hannover seine Rolle als bedeutender Kongress- und Wissenschaftsstandort in Deutschland. Veranstaltungsort ist das traditionsreiche Hannover Congress Centrum (HCC), das ideale Bedingungen für internationale Großveranstaltungen bietet. Die Ansiedlung bringt mehr internationale Besucher*innen in die Stadt, fördert die Vernetzung von Wissenschaft, Praxis und Politik und setzt nachhaltige Impulse für Innovation und Stadtentwicklung. Ein Besuch lohnt sich auch abseits des Kongresses: Hannover überzeugt durch seine zentrale Lage, hervorragende Verkehrsanbindung sowie vielfältige Kultur- und Freizeitangebote. Highlights wie die Herrenhäuser Gärten und die lebendige Innenstadt machen die Stadt besonders attraktiv. So etabliert sich Hannover langfristig als Hotspot für Prävention und Zukunftsthemen in Europa. Weitere Infos gibt es auch auf der Website www.hannover-convention.com.
Weitere Informationen zum Programm und zur Veranstaltung gibt es auf der offiziellen (externen) Website des Präventionstags.