Politik

Hiroshima-Tag 2026 in Hannover

Mit einer Gedenkzeremonie, Vorträgen, Filmvorführungen und dem traditionellen Aussetzen von Papierlaternen erinnert Hannover am 5. und 6. August an die Opfer des Atombombenabwurfs auf Hiroshima. Gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartner*innen setzt die Landeshauptstadt ein Zeichen für Frieden und eine Welt ohne Atomwaffen.

Hiroshima-Gedenktag 2024

Der Hiroshima-Tag erinnert an den Atombombenabwurf auf die japanische Stadt Hiroshima am 6. August 1945. Hannover begeht diesen Tag seit vielen Jahren gemeinsam mit zahlreichen Vereinen, Initiativen, Glaubensgemeinschaften und Friedensakteur*innen. Die Veranstaltungen stehen für die enge Verbundenheit mit der Partnerstadt Hiroshima und für das gemeinsame Engagement für Frieden und nukleare Abrüstung.

Auftakt im Hiroshima-Hain

Bereits am Vorabend, 5. August, lädt das Hiroshima-Bündnis Hannover um 19 Uhr in den Hiroshima-Hain ein. Unter dem Titel „Hiroshima: Betrachtung aus der Perspektive junger Menschen“ steht insbesondere der Blick jüngerer Generationen auf die Erinnerungskultur im Mittelpunkt. Zu Gast ist unter anderem Philipp Taguchi, der im vergangenen Jahr einen Dokumentarfilm in Hiroshima gedreht hat.

Offizielle Gedenkzeremonie

Die offizielle Gedenkveranstaltung beginnt am 6. August um 8 Uhr an der Aegidienkirche. Zur Uhrzeit des historischen Atombombenabwurfs läuten Oberbürgermeister Belit Onay und Superintendent Karl Ludwig Schmidt gemeinsam die Friedensglocke und legen einen Kranz nieder.

Im Anschluss setzen Jugendliche des CVJM Hannover e. V. mit der Niederlegung von Papierkranichen ein Zeichen des Gedenkens. Die traditionelle Trauer-Teezeremonie gestaltet erneut die Teemeisterin und Kulturbotschafterin der Stadt Hiroshima, Hiroyo Nakamoto.

Friedensandacht und Filmvorführungen

Am Nachmittag beginnt um 16 Uhr in der Aegidienkirche eine Klangmeditation mit Uwe Spiekermann. Anschließend findet eine multireligiöse Friedensandacht statt, an der unter anderem das Haus der Religionen, der Stadtkirchenverband und die Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover mitwirken.

Am Abend zeigen der Deutsch-Japanische Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e. V. und die Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover im Neuen Rathaus zwei Dokumentarfilme über den Atombombenabwurf auf Hiroshima. Gezeigt werden „Gebet einer Mutter“ mit historischen Aufnahmen aus dem Jahr 1945 sowie „Die Stimmen, die bleiben“, ein anlässlich des 80. Jahrestags entstandener Dokumentarfilm mit Zeitzeugeninterviews.

Papierlaternen auf dem Maschteich

Den Abschluss des Hiroshima-Tages bildet das traditionelle Aussetzen von Papierlaternen auf dem Maschteich. Um 22 Uhr lädt der Deutsch-Japanische Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e. V. dazu in den Park der Partnerstädte ein. Die schwimmenden Laternen erinnern an die Opfer des Atombombenabwurfs und stehen zugleich als Symbol für Frieden und Hoffnung.

Gemeinsam für Frieden

Die Gedenkveranstaltungen werden von der Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartner*innen organisiert. Dazu gehören der Deutsch-Japanische Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e. V., die Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover Chado-Kai e. V., das Hiroshima-Bündnis Hannover, die Teemeisterin Hiroyo Nakamoto, die Evangelisch-lutherische Marktkirche Hannover, das Haus der Religionen sowie der CVJM Hannover e. V.

DatumUhrzeitVeranstaltungOrt
5. August 19 UhrHiroshima: Betrachtung aus der 
Perspektive junger Menschen
Hiroshima-Hain
6. August 8 UhrOffizielle GedenkzeremonieAegidienkirche
6. August 16 UhrKlangmeditationAegidienkirche
6. August anschließendMultireligiöse FriedensandachtAegidienkirche
6. August AbendDokumentarfilmeNeues Rathaus
6. August 22 UhrPapierlaternen auf dem MaschteichPark der Partnerstädte

Termine

05.08.2026 ab 19:00 Uhr

06.08.2026 ab 08:00 Uhr

06.08.2026 ab 16:00 Uhr

06.08.2026 ab 22:00 Uhr

Ort

Aegidienkirche
Breite Straße 13-14
30159 Hannover

Dies ist eine Veranstaltung mit freiem Eintritt

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