Das experimentelle Tanzprojekt lädt Menschen unterschiedlicher Tanzstile, Generationen und Erfahrungen dazu ein, den urbanen Raum als Ort für Bewegung, Begegnung und gemeinsames Erleben neu zu entdecken.
Die Entstehung von „Choreo to go“ ist kollaborativ, offen und experimentell: Sechs Choreograf*innen mit vielfältigen künstlerischen Hintergründen entwickeln gemeinsam einen sogenannten „Score“ – eine schriftliche, grafische oder strukturierte Handlungsanweisung für eine Choreografie im öffentlichen Raum. Dieser Score wird anschließend an eine Gruppe von zehn lokalen Tänzer*innen mit unterschiedlichen tänzerischen Erfahrungen weitergegeben. Vertreten sind unter anderem die Stile Breaking, Hip-Hop, Heels, zeitgenössischer Tanz und Ballett.
Gemeinsam bringen die Tänzer*innen den Score von „Choreo to go“ in der Innenstadt Hannovers zur Aufführung – ohne klassische Bühne, feste Proben, Kostüme oder aufwendige Technik. Der Stadtraum selbst wird zur Bühne.
So entstehen Momente der Improvisation, Überraschung und unmittelbaren Begegnung. Publikum und Passant*innen erleben live, wie sich die Choreografie im Augenblick entwickelt – durch die Körper der Tänzer*innen, ihr Zusammenspiel und die besondere Atmosphäre des öffentlichen Raums.
Gleichzeitig erprobt "Choreo to go" neue Formen choreografischer Zusammenarbeit und entwickelt ein nachhaltiges Format: Der entstandene Score wird als Open-Source-Werkzeug weitergegeben und kann auch an anderen Orten und in neuen Kontexten zum Einsatz kommen.
Künstlerische Projektleitung: Heike Bröckerhoff
Dramaturgische Mitarbeit: Greta Granderath
Projektassistenz: Julie Ewler
Grafikdesign Score: Aydan Arinc
Social Media: Cara Rother
Fotos: Mel Rangel
Administration: Heiner Schlote
In Zusammenarbeit mit: Hannah Jacob (Kulturdreieck Hannover)
Jury Auswahl Choreograf*innen: Greta Granderath, Anne do Paço, Willie Stark
Jury Auswahl Tänzer*innen: Barry Donkor, Anne-Mareike Hess, Raha Nejad, Paulina Porwollik
„Choreo to go“ ist ein Projekt von Tanzpunkt Hannover e.V. in Kooperation mit dem Kulturdreieck Hannover und dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover.