Sind Innenstädte noch zu retten? Wie bleiben Menschen, Pflanzen und Tiere in der Stadt gesund? Diesen Fragen widmet sich im November die Vortragsreihe „Städte weiter gedacht“ in Leibniz.Mitte, dem Standort der Leibniz Universität Hannover (LUH) in Hannovers Innenstadt.
Termine
4. November
Urban leben, gesund bleiben: Widerspruch?
Referent: Prof. Christian Werthmann, Institut für Landschaftsarchitektur
Vorgestellt wird das Projekt „One Health City Framework“, in dem erforscht wird, wie biologische und menschliche Gesundheit in der Stadt gefördert werden können. Es untersucht den Zugang zu Grünflächen und sozialen Treffpunkten und schaut, wo Mensch und Tier Belastungen wie Lärm, Hitze oder schlechter Luft ausgesetzt sind.
11. November
Artenvielfalt: Wie passt mehr Natur ins Wohngebiet?
Referentin: Prof. Dr. Ann-Kathrin Kößler, Institut für Umweltplanung
Das vorgestellte Projekt „BioWoQ“ untersucht, wie Wohnquartiere die Artenvielfalt fördern können, ohne Wohnqualität und Betrieb zu beeinträchtigen. Es identifiziert wirksame Hebel in Höfen, Vorgärten, Dach- und Fassadenflächen, Randstreifen und Spielräumen und untersucht gemeinsam mit Bewohnenden und Wohnungsunternehmen, wie sich Maßnahmen in die Praxis bringen lassen.
18. November
Innenstadt: Comeback oder Abgesang?
Referent: Prof. Tim Rieniets, Institut für Entwerfen und Städtebau
Im Vortrag geht es um das Projekt „Warenhäuser als Impulsgeber einer nachhaltigen Innenstadtentwicklung“. Ziel des Projektes ist, zu zeigen, in wie weit eine ressourcenschonende Transformation von Baubeständen mit der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Wiederbelebung von Innenstädten Hand in Hand gehen kann.
Anmeldung
Die Veranstaltungen sind öffentlich, eine Anmeldung ist notwendig. Link zur Anmeldung: go.lu-h.de/staedte-weiter-gedacht.
Zur Erforschung des Lebens in der Stadt an der LUH
Die Gesellschaft und das Klima verändern sich, das Leben in der Stadt ist im Wandel. Wie Städte beitragen können, diese Herausforderungen zu bewältigen, erforschen Wissenschaftler an der Leibniz Universität Hannover. Architekten und Umweltplanerinnen, Ingenieurinnen und Meteorologen, Bauingenieure und Geographinnen – sie alle befassen sich in ihrer Forschung mit Ideen und Konzepten, die auch für die Zukunft von Hannover eine wichtige Rolle spielen können. Einblicke in diese Forschung erhalten alle Interessierten aktuell in Leibniz.Mitte. Dort ist ein sechs Meter langes Modell zu sehen, das Ausschnitte der Stadt und Region Hannover zeigt. Es verdeutlicht, dass die Forschung auf unterschiedlichen Ebenen ansetzt: vom einzelnen Gebäude über ganze Stadtviertel bis zur Einbettung der Stadt in Wälder und Flusslandschaften. Das Modell und Infos zu Forschungsprojekten können rund um die Uhr durch das Schaufenster betrachtet werden.
Leibniz.Mitte
Leibniz.Mitte ist eine Initiative des Leibniz Science Communication LAB, unter dessen Dach das Referat für Kommunikation und Marketing Formate der Wissenschaftskommunikation konzipiert und umsetzt.
Weitere Informationen gibt es auf www.uni-hannover.de/leibniz-mitte