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Trans4Log 2019

Kongress zur Digitalisierung in Logistik-Unternehmen

Start-Ups und Mittelstand entwickeln gemeinsam Lösungen für Logistik 4.0

Die Digitalisierung beschäftigt derzeit alle Branchen und stellt insbesondere die Logistik vor neue Herausforderungen:

  • Welche Lösungen braucht es, um sich zukunfts- und wettbewerbsfähig aufzustellen?
  • Wie arbeiten andere Logistik-Unternehmen?
  • Und welche Ansätze entwickeln junge Start-Ups, die auch für mittelständische Betriebe infrage kommen?

Der Fachkongress „Trans4Log“ am Donnerstag, 5. September, 12.30 Uhr bis 18 Uhr, im Courtyard am Maschsee, lädt kleine und mittlere Unternehmen aus der Logistik zum Austausch und zur Vernetzung ein.

Neues Veranstaltungsformat - mehr als nur Vorträge

„Der „Trans4Log-Kongress 2019“ ist ein neues interaktives Veranstaltungsformat, das den Dialog über innovative Geschäftsmodelle in der Logistik initiiert: Aufstrebende Start-Ups aus dem gesamten Bundesgebiet kommen hier ins Gespräch mit Logistik-Unternehmen und stellen gemeinsame Projekte und Geschäftsmodelle vor“, so Dr. Claudius Schiller, Leiter des Teams Wirtschaftsförderung der Region Hannover. „Für die Region Hannover als eine der Gastgeberinnen bietet der Kongress eine gute Gelegenheit, sich als führender Logistikstandort in Norddeutschland zu zeigen.“

Konkrete Lösungsansätze

Die Veranstalter – das Logistik-Portal Niedersachsen, die Region Hannover, die VentureVilla Accelerator GmbH, die LNC LogistikNetwork Consultants GmbH sowie die Logiline GmbH – möchten den teilnehmenden Unternehmen konkrete Anknüpfungspunkte und Lösungsansätze für den eigenen Betrieb vermitteln. „Wir bringen erfahrene Unternehmen und junge Start-Ups zusammen“, kündigt Julia Kümper, Geschäftsführerin der VenturVilla, an. „Im so genannten Wissens-Pick-Up können beide voneinander lernen und profitieren, denn hier werden neue Ideen für die Digitalisierung präsentiert und im Pitch auf ihre Erfolgspotenziale hin überprüft.“

Der einführende Impulsvortrag von Dr. Michael Lemke, Senior Marketing Manager Wireless bei Huawei, vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern „Innovative Lösungen für die Digitalisierung – Von NarrowBand-IoT bis 5G“.

Unternehmen präsentieren ihre digitalen Lösungen

Anschließend präsentieren insgesamt zehn Logistik-Unternehmen ihre Ideen für die Digitalisierung. Logiline beispielsweise hat die logistischen Prozesse im internationalen Warentransport zu einem durchgängigen Service entwickelt: Angefangen bei der Abholung im In- und Ausland über das Tracking bis zur Zustellung erhalten die Kunden alle Leistungen aus einer Hand.

Auch Smavoo bietet eine ganzheitliche Lösung für die Prozessoptimierung. Mithilfe einer Kombination aus Hard- und Software sowie Datenanalyse erfasst, automatisiert und sichert das junge Unternehmen auf einer Plattform alle wichtigen Daten in Echtzeit und bietet damit einen Überblick über Flotte, Produkte, Instrumente und Prozesse.

Das Unternehmen Juconn hat eine Lösung entwickelt, die beispielsweise im Transport von Nahrungs- oder Arzneimitteln zur Anwendung kommen kann und mittels Tracking eine durchgängige Kühlkette sicherstellt.

Außerdem dabei: Bitnamic GmbH, innocado GmbH, myGermany GmbH, InstaFreight GmbH, NAiSE GmbH, TalentZ, timmersivce UG und smapOne AG.
Nach dem Austausch im Wissens-Pick-Up soll es im „Logistics Fight Club“ zum Schlagabtausch unter Logistikern kommen: Gunnar Gburek, Head of Business Affairs bei Timocom, und Maximilian Schäfer, Mitgründer und Geschäftsführer von InstaFreight, diskutieren mit Moderator Olaf Krause über strategische Fragen der Digitalisierung in ihren Unternehmen. Auf dem branchenübergreifenden Marktplatz und beim abschließenden Barbecue geht es darum, mit anderen Unternehmen ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen.

Informationen sowie das Anmeldeformular zum Fachkongress „Trans4Log 2019“ finden interessierte Unternehmen auf: www.trans4log.de. Die Teilnahme am Kongress ist kostenpflichtig und beträgt für Unternehmen, die nicht Mitglied im Logistikportal Niedersachsen sind, 150 Euro. Studentinnen und Studenten sowie Start-Ups, die nicht älter als drei Jahre sind, zahlen 20 Euro.