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Film-Matinee: Hannah Arendt

Das Kommunale Kino Hannover zeigt mehrmals den Film von Margarethe von Trotta.

Hannah Arendt (Barbara Sukowa) 

Hannah Arendts Denken veränderte die Welt. Ihre gesellschaftspolitischen Schriften über totalitäre Systeme und Demokratie prägen bis heute unsere Sichtweise auf das 20. Jahrhundert und sind aus unserem Verständnis für politische Zusammenhänge – auch der aktuellen – nicht mehr weg zu denken.

In ihrem Film „Hannah Arendt“ aus dem Jahr 2012 beschäftigt sich Margarethe von Trotta mit einer der Großen unserer Zeitgeschichte, interessiert sich aber nicht nur für das Phänomen Hannah Arendt, sondern vor allem für die Frau, die sich hinter der unabhängigen Denkerin verbirgt. Entstanden ist das sehr berührende Porträt einer Frau, die nicht nur kompromisslos und unangepasst denkt, sondern mit viel Humor und Herzenswärme ein außergewöhnliches Leben führt.

Kurzinhalt

Als Hannah Arendt (dargestellt von Barbara Sukowa) 1961 in Jerusalem den Gerichtssaal betritt, um für den renommierten The New Yorker über den Prozess gegen den Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann zu berichten, erwartet sie, auf ein Monster zu treffen. Stattdessen erlebt sie einen Niemand. Die geistlose Mittelmäßigkeit Eichmanns passt nicht zum abgrundtief Bösen seiner Taten. Dieser Widerspruch beschäftigt Hannah Arendt sehr. Zurück in New York liest sie hunderte Prozessakten, recherchiert, diskutiert mit ihrem Mann Heinrich Blücher (dargestellt von Axel Milberg) und ihren Freunden. Ab Februar 1963 erscheint unter dem Titel „Eichmann in Jerusalem“ ihre Artikelserie im The New Yorker. Mit ihrer These von der „Banalität des Bösen“ schockiert Arendt die Welt. Die Reaktionen sind verheerend und niederschmetternd. Hannah Arendt wird geächtet, angefeindet, verliert lebenslange Freunde. Das Unverständnis einiger ihrer Freunde trifft sie hart, weniger die Hetzkampagnen, die zahlreiche Medien entfachen. Dennoch bleibt sie konsequent bei ihrer Haltung, sie kämpft und scheut keine Auseinandersetzung, wenn es um für sie so wichtige Themen wie Totalitarismus und Macht geht. Denn sie will verstehen. Auch wenn das bedeutet, „dahin zu denken, wo es weh tut“.

(Quelle: Hannah Arendt, Ihr Denken veränderte die Welt, Presseheft zum Film, NFP marketing & distribution*)
 

Termine

25.04.2026 ab 12:00 Uhr

16.05.2026 ab 12:00 Uhr

06.06.2026 ab 12:00 Uhr

Ort

Kommunales Kino im Künstlerhaus
Sophienstraße 2
30159 Hannover

Regulär

8 €

Ermäßigt

5 €

Hannover Aktiv Pass

2 €

Hannover Aktiv Pass U18

frei

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