Gedenktag

Virtuelles Erinnern am Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung / Internationaler Weltflüchtlingstag

Zum bundesweiten und internationalen Gedenktag am 20. Juni konnte die Städtische Erinnerungskultur seit seiner Einführung als nationaler Feiertag 2014 in Deutschland in jedem Jahr eine spannende Veranstaltung mit Beteiligten aus Wissenschaft, Politik und Betroffenen durchführen. 2020, im Covid-19-Jahr, ist alles anders - ein Gedenken mit Maske und Abstandsregel zumindest fragwürdig. Zur Würdigung des Tages haben wir stattdessen eine filmische Collage vorbereitet.

Screenshot aus dem Video

Die filmische Collage vereinigt in einem neunminütigem Video Erlebnisse und Sichtweisen von Geflüchteten ganz unterschiedlicher Herkunft und aus unterschiedlichsten Zeiten: In den 1930er Jahren wurden Menschen aus Deutschland vertrieben, in den 1940er-Jahren mussten Deutsche aus den im Zweiten Weltkrieg deutsch-besetzten europäischen Ländern flüchten und in den späten Jahren des 20. Jahrhunderts bis heute suchen Menschen aus politischer Verfolgung und wirtschaftlicher Not Zuflucht in Europa.

Die Textzeugnisse der Geflüchteten wurden gesprochen und aufgezeichnet von hannoverschen Schüler*innen und Studierenden. Wir danken den vielen Helferinnen und Helfern, die aktiv zum virtuellen Erinnern am 20. Juni 2020 beigetragen haben und freuen uns auf eine spannende öffentliche Veranstaltung am 20. Juni 2021. Bleiben Sie gesund!

Video mit Stimmen von Geflüchteten in Hannover als Erinnerung an den Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung / Internationaler Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2020