Eisstadion Pferdeturm: Machbarkeitsstudie zur Zukunft des Standorts gestartet

Stadtentwicklung

Eisstadion Pferdeturm: Machbarkeitsstudie zur Zukunft des Standorts gestartet

Wie könnte die Zukunft des Eisstadions am Pferdeturm aussehen? Die Stadt Hannover lässt eine Machbarkeitsstudie erstellen, um zu prüfen, ob und wie ein neues Eisstadion am bisherigen Standort oder in dessen Nähe realisiert werden kann. Dabei werden unter anderem bauliche, verkehrliche und finanzielle Rahmenbedingungen sowie mögliche Nutzungskonzepte untersucht.

Oberbürgermeister Belit Onay hat den potenziellen Nutzergruppen bei einem Treffen nun den weiteren Planungsweg erläutert. Eingeladen waren der Stammverein Indians e. V., die Indians GmbH, das Fan-Projekt Am Pferdeturm e. V., die Pferdeturm Hunters, der Förderkreis Nordkurve Pferdeturm e. V., Para-Eishockey ERC/BSN sowie die KMG als derzeitige Betreiberin des Eisstadions.

„Uns ist der Dialog und das Einbeziehen der relevanten Gruppen wichtig. Wir arbeiten ergebnisoffen an einer guten Lösung für den Eissport in Hannover“, sagte Oberbürgermeister Belit Onay.

Erfreut zeigte sich auch Andy Gysau vom Stammverein der Hannover Indians: „Wir sind sehr positiv überrascht, dass es bereits einen konkreten Zeitplan gibt und die Machbarkeitsstudie schon bald vorliegen wird. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, wir sind gemeinsam auf dem richtigen Weg“.  

Die nächsten Schritte sind der Abschluss und die Abstimmung des Flächenprogramms. Dazu ist für Mitte November ein weiteres Treffen mit den Nutzergruppen geplant. Parallel dazu erfolgt die Suche nach geeigneten Grundstücken.

Das Flächenprogramm ist noch keine Bauplanung. Es beschreibt, welche Nutzungen vorgesehen sind, welche Räume und Flächen benötigt werden und welche besonderen Anforderungen berücksichtigt werden müssen. Es beantwortet noch nicht die Frage, ob ein Neubau oder eine Sanierung des bestehenden Stadions infrage kommt. Diese Fragestellung soll im Rahmen der Machbarkeitsstudie untersucht werden.

Die Vergabe der Machbarkeitsstudie soll bis Ende des ersten Quartals 2027 erfolgen. Die Bearbeitungszeit wird voraussichtlich etwa sechs Monate betragen. Unter Beteiligung der Nutzergruppen sollen dann mögliche Grundstücksvarianten untersucht, Flächenparameter festgelegt und erste Kostenrahmen ermittelt werden.

Im Anschluss folgen die politischen Beratungen und die weiteren Entscheidungen.

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