Eröffnung der Brunnensaison am Hase-Brunnen beim Alten Rathaus
Frühling in der City
Eröffnung der Brunnensaison am Hase-Brunnen beim Alten Rathaus
Und sie sprudeln wieder: Nach und nach werden die hannoverschen Brunnen aus ihrem Winterschlaf geweckt. Kultur- und Bildungsdezernentin Eva Bender hat die diesjährige Brunnensaison am Dienstag, den 14. April, am Hase-Brunnen, auch bekannt als Marktbrunnen, eröffnet.
Eröffnung der diesjährigen Brunnensaison mit Kulturdezernentin Eva Bender am Hase-Brunnen.
Im Anschluss an die Brunnensaisoneröffnung gehen noch am gleichen Tag folgende Brunnen in der Innenstadt in Betrieb:
Klaus-Bahlsen-Brunnen auf dem Platz der Menschenrechte
„Die Liegende“ am Georgsplatz
„Leute im Regen“ in der Großen Packhofstraße
Schlossbrunnen am Landtag
Cimiotti-Brunnen in der Karmarschstraße
Brunnen auf dem Marstallplatz
In den nächsten Wochen werden sukzessive weitere der insgesamt 66 städtischen Brunnen angestellt.
Hase-Brunnen
Folgende Brunnen werden zurzeit begutachtet, repariert oder technisch saniert und bleiben abgeschaltet:
Ballhofbrunnen auf dem Ballhof-Platz
Gänselieselbrunnen auf dem Steintorplatz
Kronsberg-Brunnen am Thie
Nachtwächterbrunnen auf dem Lindener
Marktplatz
Brunnen im Vahrenwalder Park
Brunnen am Klagesmarkt
Brunnen auf dem Andreas-Hermes-Platz
Trinkwasserbrunnen
Die 18 Trinkwasserbrunnen an folgenden Orten und Plätzen werden traditionell erst nach den Eisheiligen (11. bis 15. Mai) in Betrieb genommen.
Am Bache
Oesterleyplatz
Fiedelerplatz
Bonifatiusplatz
Plauener Straße
Sallplatz
Am Küchengarten/Ecke Haasemannstraße
Sahlkampmarkt/Ecke Elmstraße
Herrenhäuser Markt
Velvetplatz
Davenstedter Markt
Moltkeplatz
am Strandbad Maschsee
Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg am Fitnessparcours
Karmarschstraße (Platz der Weltausstellung)
Stadtteilzentrum Stöcken
Weißekreuzplatz
Käthe-Paulus-Platz (Kronsrode)
Zum Hase-Brunnen:
Der im Jahr 1881 eingeweihte Bronzebrunnen geht auf eine Initiative von 113 Hannoveraner Bürgern zurück. Entworfen von dem renommierten Architekten und königlich-hannoverschen Baurat Conrad Wilhelm Hase, dem Namensgeber der Anlage, vereint das neugotische Bauwerk die Arbeit von insgesamt fünf Künstlern. Anlass und Künstler lassen sich noch heute einer am Brunnenbecken angebrachten Inschrift entnehmen.
Das Motiv von Blumen- und Fischmädchen erinnert an den einstmals hier abgehaltenen Markt. Seinerzeit wurde die als Zierbrunnen gedachte Bereicherung des Marktes auch häufig von Fuhrleuten als Pferdetränke genutzt. Nach der Beseitigung von Kriegsschäden an Becken und Figuren floss nach dem Zweiten Weltkrieg 1954 erstmals wieder Wasser aus dem Brunnen.
Seinen heutigen Standort an der Rathausecke erhielt der Brunnen 1960 zusammen mit der Neupflasterung des Platzes. Bis dahin hatte er genau in der Mitte der zur Marktkirche gewandten Rathausfront gestanden.
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