Flaggen setzen Zeichen zum Internationalen Frauentag - Hannover.de

8. März

Flaggen am Friedrichswall setzen Zeichen zum Internationalen Frauentag

Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) setzt ein sichtbares Zeichen für die Rechte der Frauen: Oberbürgermeister Belit Onay und Gleichstellungsbeauftragte Luisa Arndt sowie Mitglieder des Gleichstellungsausschusses haben auf dem Friedrichswall gemeinsam eine Flagge gehisst, die auf den Internationalen Frauentag am 8. März 2026 hinweisen soll.

Oberbürgermeister Belit Onay und die Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Hannover, Luisa Arndt, präsentieren das eins der Flaggen-Motive zum diesjährigen Weltfrauentag am 8. März. 

Mit den gehissten Flaggen zum Internationalen Frauentag positionieren sich Stadtverwaltung und Ratspolitik der LHH gemeinsam für den Kampf für die Gleichberechtigung der Geschlechter. Die zum zweiten Mal initiierte symbolträchtige Aktion fand während der Sitzung des Gleichstellungsausschusses statt.

Acht Botschaften für Sichtbarkeit und Vielfalt

Insgesamt werden acht Flaggen bis zum 9. März auf dem Friedrichswall am Rande des Platzes der Menschenrechte hängen sowie zwei Flaggen am Internationalen Frauentag (8. März) direkt vor dem Neuen Rathaus. Die Flaggen decken dabei mit verschiedenen Schlagworten die Vielfalt rund um das Thema Gleichstellung und Feminismus ab. Zu lesen sind die Begriffe „Freiheit“, „Parität“, „Selbstbestimmung“, „Solidarität“, „Feminismus“, „Flinta*“, „Internationaler Frauentag“ und „Feministischer Kampftag“. 

„Die unzureichend gelebte Gleichstellung ist leider sehr nachhaltig. Die Schlagworte auf den Flaggen sind weiterhin top aktuell und daher ist Sichtbarkeit für dieses Thema unerlässlich“, sagt Hannovers Gleichstellungsbeauftragte Luisa Arndt und führt weiter aus: „Denn die Hoffnung ist auch immer, dass Menschen darüber sprechen was sie sehen und dabei erkennen, was das Ganze mit ihnen zu tun hat und wo sie selbst etwas verändern können. Am Ende braucht es nämlich so viele wie möglich, damit sich wirklich mal etwas verändert – dann sind vielleicht auch irgendwann neue Flaggen drin.“ 

Gleichstellung braucht Engagement und Unterstützung

„Wir alle können und müssen etwas tun. Gleichstellung braucht die Beteiligung von der Politik über die Verwaltung bis zur gesamten Bevölkerung. In Hannover haben wir die besonders positive Situation, dass uns die Ratspolitik bei diesem Thema mit einem großen Gestaltungswillen unterstützt. Das ist hervorragend! Die besten Ideen sind aber nur so gut wie ihre Umsetzung. An einer umfassenden Gleichstellung müssen wir gemeinsam aktiv und stetig arbeiten“, unterstreicht Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay.

„Solidarität“ ist eines der acht Motive zum Internationalen Frauentag.

Die Aktion am heutigen 2. März hat der Rat der Stadt auf Basis einer gemeinsamen Initiative der CDU-Fraktion, der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei, der SPD-Fraktion und der FDP-Fraktion mit breiter Mehrheit beschlossen. Vertreter*innen dieser Fraktionen haben sich am Hissen der Flaggen beteiligt.

Der Internationale Frauentag oder Weltfrauentag entstand im Jahr 1911 als Initiativesozialistischer Organisationen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen. Zunächst fand er am 19. März statt. 1921 wurde das Datum durch einen Beschluss der „Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen“ in Moskau endgültig auf den 8. März gelegt.

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