Beim zweiten Hochbeet-Workshop werden gemeinsam mit der Ausbildungstischlerei der Landeshauptstadt Hannover drei Hochbeete an der Tulpenstraße aufgebaut. Anschließend werden sie gemeinsam befüllt und bepflanzt.
Interessierte sind eingeladen, mitzugärtnern und dabei mit anderen Menschen aus dem Quartier ins Gespräch zu kommen. Pflanzen und Gartenwerkzeuge werden zur Verfügung gestellt. Wer möchte, kann zusätzlich selbst gezogene Pflanzen, Gartenhandschuhe und Schaufeln mitbringen.
Die Hochbeete gehören zu den „Sommerorten 2026 am E-Damm“. Nach einem mehrstufigen Beteiligungs- und Beratungsprozess wurden zwei Standorte ausgewählt: an der Kreuzung Tulpenstraße/Engelbosteler Damm sowie zwischen dem Hochbahnsteig „An der Strangriede“ und der Heisenstraße.
Vom 3. August bis zum 20. September wird an beiden Orten beispielhaft erprobt, wie öffentlicher Raum klima- und fußverkehrsgerechter gestaltet und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität verbessert werden kann.
An der Tulpenstraße wird dafür unter anderem eine frühere Baumscheibe wieder geöffnet und begrünt. Neben den Hochbeeten gehören Bänke, Pflanzkübel, ein Wassertank sowie eine Utensilienbox für die Grünpflege und Outdoorspiele zur Ausstattung des Sommerortes.
Die Sommerorte sollen nicht nur zum Aufenthalt einladen, sondern auch Raum für Begegnung und Aktivitäten aus dem Stadtteil bieten. Möglich sind beispielsweise Spielnachmittage, kleine Nachbarschaftskonzerte, Bau- und Bastelaktionen, Beratungsangebote oder andere offene Formate.
Auch bei der laufenden Pflege der Flächen ist Unterstützung willkommen. Wer sich über den Workshop hinaus engagieren möchte, kann sich über die Signal-Gruppe „E-Damm Sommerorte“ mit anderen Aktiven vernetzen.
Die Sommerorte entstehen im Rahmen des Modellprojekts „Besseres Klima in Kommunen geht gut“, das neben Hannover auch in Köln, Luckenwalde und Nürtingen umgesetzt wird.