„Die Finals sind für Hannover weit mehr als ein Sportereignis. Wir möchten eine gute Gastgeberin sein und dafür sorgen, dass sich Athletinnen und Athleten, Gäste und alle Menschen in unserer Stadt willkommen fühlen. Teilhabe, Barrierefreiheit, verantwortungsvolle Mobilität und ein gutes Miteinander – genau das möchten wir unseren Gästen und den Menschen in Hannover bieten“, sagt Oberbürgermeister Belit Onay.
„Hannover und das Umland werden starke Gastgeber sein für alle Hannoveraner*innen und auch die zahlreichen Besucher*innen, die für die Finals zu uns kommen. Beim Service rund um das größte Multisportevent Deutschlands stehen für uns die Menschen mi Mittelpunkt“, sagt Jens Palandt, Erster Regionsrat der Region Hannover.
Kurze Wege und klimafreundliche Mobilität stehen bei den Finals im Mittelpunkt. Zusätzliche Fahrradstellplätze an zentralen Veranstaltungsorten erleichtern die Anreise mit dem Rad. Wer Hannover sportlich entdecken möchte, kann an geführten Fahrradtouren teilnehmen. Auf der VGH Finals-Meile bietet ein kostenloser Fahrrad-Check kleinere Reparaturen und Sicherheitschecks an. Mit dem Aktionscode FINALS2026 können Besucher*innen außerdem 30 Minuten lang kostenfrei ein Donkey Bike nutzen.
Auch die Anreise mit Bus und Bahn wird erleichtert: Für Fahrten mit der Deutschen Bahn stehen vergünstigte DB-Eventtickets zur Verfügung. Eintrittskarten für Wettkämpfe in der ZAG arena gelten zugleich als Fahrausweis im ÜSTRA-Verbund.
Die Finals sollen für alle Menschen möglichst selbstbestimmt, sicher und komfortabel erlebbar sein. Deshalb werden Barrieren bereits im Vorfeld möglichst abgebaut.
Auf der Website der Finals finden Besucher*innen umfassende Informationen zur Barrierefreiheit an allen Wettkampfstätten – darunter Hinweise zur Infrastruktur, zur Erreichbarkeit sowie Informationen in Leichter Sprache.
An nahezu allen Wettkampfstätten stehen ebenerdig erreichbare und ausgewiesene Plätze für Menschen mit Behinderung zur Verfügung. Zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Barrierefreiheit ist der Infopunkt im digital.kiosk in der Röselerstraße 2. Von dort startet auch ein besonderer Begleitservice: Speziell geschulte Volunteers begleiten Menschen mit Behinderung auf Wunsch zu den Wettkampfstätten und unterstützen sie während ihres Besuchs. Zusätzlich stehen im Neuen Rathaus und im digital.kiosk öffentliche Ruheräume zur Verfügung.
Im Finals Park ermöglicht ein Angebot für barrierefreies Hören den barrierearmen Zugang zum Public Viewing. Für die Wettbewerbe des Deutschen Turner-Bundes in der ZAG arena wird zudem eine Audiodeskription angeboten, damit auch blinde und sehbehinderte Menschen das Wettkampfgeschehen unmittelbar verfolgen können.
Sport lebt von Fairness und Respekt – auf dem Spielfeld ebenso wie daneben. Deshalb gehören zu den Finals ein umfassendes Awareness-Konzept und klare Verhaltensregeln für ein respektvolles, solidarisches und diskriminierungsfreies Miteinander.
Awareness-Teams in Hannover und am Steinhuder Meer bieten bei belastenden oder herausfordernden Situationen vertrauliche Unterstützung. Ergänzt wird das Angebot durch rund 50 speziell geschulte Volunteers. Für Athlet*innen steht darüber hinaus mit der Beratungsstelle „Anlauf gegen Gewalt“ während der gesamten Veranstaltung ein vertrauliches Unterstützungsangebot bereit.
Damit Besucher*innen jederzeit erreichbar bleiben und ihren Heimweg sicher organisieren können, stehen an den Veranstaltungsorten kostenfreie enercity-Ladestationen für Mobiltelefone zur Verfügung.
Auch bei Verpflegung und Veranstaltungsorganisation setzen die Finals auf Nachhaltigkeit. Kostenfreie enercity-Trinkwasserstationen laden dazu ein, eigene Trinkflaschen aufzufüllen und Verpackungsmüll zu vermeiden. Ergänzt wird das Angebot durch Mehrwegsysteme sowie regionale gastronomische Angebote.
Auch hinter den Kulissen spielt Ressourcenschonung eine wichtige Rolle: Wo immer möglich, kommen Ökostrom und nachhaltige Materialien zum Einsatz. Ein großer Teil der eingesetzten Ausstattung wird nach den Finals weiterverwendet, um Abfälle zu vermeiden und Ressourcen zu schonen.
„Wenn Spitzensport auf eine offene und engagierte Stadt trifft, entstehen besondere Momente. Die Finals bringen Menschen zusammen und machen sichtbar, was Hannover auszeichnet: Zusammenhalt, Gastfreundschaft und Bewegung. Als enercity übernehmen wir Verantwortung für nachhaltige Energie und die Lebensqualität in unserer Stadt – nicht nur im Alltag, sondern auch bei Großveranstaltungen wie dieser. Mit unseren Angeboten sorgen wir dafür, dass die Besucher*innen die Finals nachhaltig, unkompliziert und bestens versorgt erleben können“, sagt Aurélie Alemany, CEO von enercity.
Die Finals sind mehr als Deutsche Meisterschaften – sie sind ein Fest des Sports für die ganze Stadt. Auf der VGH Finals-Meile laden zahlreiche Mitmachangebote dazu ein, verschiedene Sportarten auszuprobieren. Mehr als 60 Sportvereine, Sponsoren, der Stadtsportbund Hannover und weitere Partner präsentieren ihre Arbeit und zeigen die Vielfalt der hannoverschen Sportlandschaft.
Auch abseits der Wettkämpfe gibt es viel zu entdecken. Die Touristeninformation (www.visit-hannover.com) hält zahlreiche Tipps für den Aufenthalt in Hannover bereit.
Die Finals bieten damit die ideale Gelegenheit, Hannover als sportliche, gastfreundliche und lebenswerte Landeshauptstadt kennenzulernen.