Bau der Leinewelle beginnt im Juni - Hannover.de

Altstadtufer

Leinewelle-Hub entsteht zu den Finals 2026

Pünktlich zu den Deutschen Meisterschaften im Rapid Surfing im Rahmen der Finals 2026 erhält die Leinewelle eine neue Infrastruktur: Mit dem temporären Leinewelle-Hub entstehen am Altstadtufer Umkleidemöglichkeiten, sanitäre Anlagen und zusätzliche Aufenthaltsflächen für Sportlerinnen und Besucherinnen.

Tischler Hannes Hass beim Einbau der Fenster. 

Wenn Ende Juli 2026 die Deutschen Meisterschaften im Rapid Surfing in Hannover ausgetragen werden, richtet sich der Blick der Surfszene auf die Leinewelle. Deutschlands beste Rapidsurfer*innen treten dann mitten in der Innenstadt gegeneinander an. Der Bereich an der Schlossstraße wird während der Finals zu einem zentralen Treffpunkt für Sport, Begegnung und Medienpräsenz.

Die Leinewelle hat sich seit ihrer Eröffnung zu einem beliebten Anziehungspunkt am Altstadtufer entwickelt. Ganzjährig nutzen Sportbegeisterte, Schulklassen, Jugendgruppen sowie Gäste der Stadt das Angebot. Mit der steigenden Nutzung wurde jedoch auch der Bedarf an Umkleidemöglichkeiten und sanitären Einrichtungen deutlich.

Temporäre Lösung für die nächsten Jahre

Um diese Infrastruktur zu schaffen, errichtet der Leinewelle e. V. auf dem Parkplatz an der Schlossstraße einen temporären Leinewelle-Hub. Die Anlage soll zunächst für rund drei Jahre genutzt werden und den Betrieb an der Welle sinnvoll ergänzen.

Die Planung erfolgte in enger Abstimmung mit der Landeshauptstadt Hannover. Auf Anregung des Gestaltungsbeirats wurden die Entwürfe in einem Kreativworkshop gemeinsam mit Studierenden der Leibniz Universität Hannover entwickelt. Ziel war es, eine Lösung zu finden, die sich sensibel in die besondere Lage zwischen Altstadt, Leineufer und den Stadtteilen Mitte sowie Calenberger Neustadt einfügt.

Funktional und stadtbildverträglich

Die Anlage basiert auf modularen Containerelementen, die durch eine Holzlamellenfassade gestaltet werden. Unterschiedliche Farbtöne verleihen dem Bauwerk ein eigenständiges Erscheinungsbild und unterstreichen zugleich dessen temporären Charakter.

Der Standort ermöglicht kurze Wege zwischen Hub und Leinewelle. Darüber hinaus entstehen zusätzliche Aufenthaltsbereiche für Sportler*innen und Besucher*innen am westlichen Leineufer. Sitzgelegenheiten, Pflanzkübel und Fahrradbügel ergänzen das Angebot.

Das bestehende Stellplatzangebot bleibt dabei weitgehend erhalten. Auch die Behindertenparkplätze und E-Ladepunkte stehen weiterhin zur Verfügung.

Stärkung des Altstadtufers

Mit dem Leinewelle-Hub schaffen der Leinewelle e. V. und die Landeshauptstadt Hannover die Voraussetzungen für eine zeitgemäße Infrastruktur am Standort. Gleichzeitig wird das westliche Leineufer weiter aufgewertet und als Ort für Sport, Begegnung und Freizeit gestärkt. Besonders im Rahmen der Finals 2026 erhält die Leinewelle damit eine zusätzliche Bühne als Aushängeschild für den urbanen Wassersport in Hannover.

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