Bilanz
Rund 900.000 Menschen besuchten Schützenfest Hannover 2026
Mit dem Zapfenstreich am Sonntagabend endet das 497. Schützenfest Hannover – nach zehn ereignisreichen Tagen voller Programm, Begegnung und Stimmung. Rund 900.000 Besucher*innen haben das Fest in diesem Jahr besucht. Stadt, Schausteller*innen, Gastronom*innen, Einsatzkräfte und Schütz*innen ziehen insgesamt ein positives Fazit.
"Wir blicken auf ein rundum gelungenes Schützenfest zurück. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement dazu beigetragen haben. Die Zusammenarbeit mit dem Verband Hannoverscher Schützenvereine und seinem neuen Präsidenten Andreas Schnelle war gewohnt vertrauensvoll und reibungslos. Mit einem abwechslungsreichen Programm, einem stimmungsvollen Schützenausmarsch und einem bestens besuchten Familientag ist es uns gelungen, Menschen aller Generationen für das Schützenfest zu begeistern! Gleichzeitig waren wir kommunikativ so präsent wie noch nie zuvor und haben somit wichtige Weichen für die Weiterentwicklung des Festes mit Blick auf das 500-jährige Jubiläum im Jahr 2029 gestellt. Darauf wollen wir in den kommenden Jahren aufbauen", fasste Hannovers Dezernentin für Jugend, Familie und Sport Susanne Blasberg-Bense die zehn Festtage zusammen.
Bilanz der Veranstalter*innen
„Die große Resonanz auf das Schützenfest Hannover zeigt, dass das Fest auch in diesem Jahr viele Menschen begeistert hat. Das gute Wetter, ein attraktiver Festplatz mit einem abwechslungsreichen Angebot und die zahlreichen gut besuchten Veranstaltungen des Verbandes – vom Festessen bis zum Tag der niedersächsischen Schützenvereine – haben zu diesem Erfolg beigetragen. Für mich war es das erste Schützenfest als Präsident, und nach der anfänglichen Aufregung konnte ich die besondere Atmosphäre genießen und viele wertvolle Begegnungen erleben. Ich ziehe eine rundum positive Bilanz und freue mich schon jetzt auf das Schützenfest 2027“, so Schützenpräsident Andreas Schnelle.
Schutz- und Fürsorgekonzept funktioniert
Mit drei zentralen Bausteinen hat das neue Schutz- und Fürsorgekonzept auf dem Schützenfest wichtige Impulse gesetzt. Der RückzugsRaum, ein Ort für Betroffene und Hilfesuchende, sowie die Saferspaces-App wurden gut angenommen und boten von Anfang an wertvolle Unterstützung. Besonders erfolgreich war der Einsatz des SupportTEAMS. Die Security- und Awareness-erfahrenen Kräfte wurden von allen Festbesucher*innen auf dem Platz geschätzt und akzeptiert, auch die Zusammenarbeit mit den relevanten Schnittstellen und dem Schützenfest-Team war herausragend. Konkrete Unterstützung und Hilfestellung leistete das Team insgesamt im niedrigen dreistelligen Bereich, was die Bedeutung und den Erfolg des Konzepts unterstreicht.
Bilanz des DRK
Das DRK bilanzierte bis Sonntagmittag 135 Versorgungen und 26 Transporte ins Krankenhaus, davon vier als Noteinsatz. DRK-Gesamteinsatzleiter Florian Peters: „Auch beim diesjährigen Schützenfest hat die Zusammenarbeit aller Einsatz- und Sicherheitskräfte wieder hervorragend funktioniert. Seit inzwischen fast 55 Jahren begleiten wir das Schützenfest Hannover, und die Zusammenarbeit auf dem Festplatz ist über die Jahre immer enger und eingespielter geworden. Dieses gegenseitige Vertrauen und die gute Abstimmung machen sich gerade in Einsatzsituationen bemerkbar.“
Schausteller*innen und Gastronomievertreter*innen
Die Bilanz der Schausteller*innen zieht Fred Hanstein, Vorsitzender des Niedersächsischen Landesverbandes der Markt- und Schaustellerbetriebe e. V.: „Das Schützenfest 2026 hat uns viel Freude gemacht. Mit zwei starken Wochenenden, einem hervorragend angenommenen Familientag und insgesamt guten Rahmenbedingungen ziehen wir eine positive Bilanz. Natürlich gibt es immer Möglichkeiten, noch besser zu werden – insgesamt schließen wir diese zehn Tage aber mit einem sehr guten Gefühl ab und freuen uns schon auf das nächste Schützenfest.“
Spenden für den guten Zweck
Die vier amtierenden Bruchmeister*innen Falk Stegmann, Celina Hoch, Leon Hakemeyer und Nils Burkhardt hatten nicht nur viele repräsentative Pflichten, sie sammelten auch für einen guten Zweck. In diesem Jahr wollen die vier Bruchmeister*innen ihre komplette Amtszeit nutzen, um Geld für den Frauennotruf Hannover e. V. zu sammeln. Im Rahmen des Schützenfestes kamen bereits rund 6.000 Euro zusammen.
Termin vormerken
Das Schützenfest Hannover findet traditionell vom Freitag vor dem ersten Montag im Juli statt – im kommenden Jahr also vom 2. bis 11. Juli 2027. Dann feiert Hannover die 498. Ausgabe.
In unseren Galerien finden Sie zahlreiche Impressionen der vergangenen zehn Tage.
Das Schützenfest Hannover bei bestem Wetter.
Kein Schützenfest ohne Lüttje Lage.
Das Schützenfest Hannover zählt zu den Hannover-Highlights im Sommer.
Die Maskottchenparade gehört zu den Highlights am Familientag.
Schaute am Familientag auf dem Schützenfest vorbei: Volker Rosin, der König der Kinderdisco.
Das Schützenfest Hannover ist auch in den Medien ein beliebtes Thema.
Das Festessen der Schütz*innen ist nur einer von vielen traditionellen Akten auf dem Schützenfest.
Oberbürgermeister Belit Onay beim hannoverschen Schützenfest.
Rasanter Fahrspaß in der "Wilden Maus".
Im HipHop Jumper sollte man sich gut festhalten.
Im Musik-Express geht's über Berg und Tal.
Ein Klassiker auf dem jedem Schützenfest: das Breakdance No. 1.
Ein Klassiker auf dem jedem Schützenfest: das Breakdance No. 1.
Am Rundteil des Platzes werden die verschiedenen Schützenschilde ausgegeben.
Für Familien ist besonders der Schützenfest-Mittwoch lohnenswert: Am Familientag gibt es zahlreiche Aktionen und Rabattaktionen.
Die blinkenden Lichter der Fahrgeschäfte sind bei vielen Besucher*innen ein beliebtes Fotomotiv – vor allem in den Abendstunden.
Nichts für schwache Nerven: Im "Skyfall" geht es aus einer Höhe von 80 Metern in die Tiefe.
Tanzen garantiert: Im Brauhaus Live gibt es Livebands und Musik vom Plattenteller.
Im Brauhaus Live wird jedes Jahr ein besonderes Schützenfest-Bier ausgeschenkt.
Im Alt Hanovera wird rund um die Uhr gefeiert.
Im Alt Hanovera wird rund um die Uhr gefeiert.
Im Alt Hanovera wird schon mal auf den Bänken getanzt.
Eis-Spezialitäten auf dem Schützenplatz.
Leckere Churros sind auch auf dem Schützenfest erhältlich.
Lángos ist eine Spezialität der ungarischen Küche und mittlerweilse auch auf Volksfesten eine beliebte Leckerei.
Nach dem Ausmarsch wurde auf dem Schützenplatz weitergefeiert.
Ziel erreicht: Der Schützenplatz füllte sich Sonntag schon am frühen Mittag.
Gute Stimmung auf den letzten Metern vorm Schützenplatz.
Niedersachsens ehemaliger Ministerpräsident Stephan Weil begrüßte Politikerin Julia Willie Hamburg.
Auch auf der Tribüne in der Bruchmeisterallee war die Stimmung ausgelassen.
Konfetti statt Kanonenkugeln: Der Kreativität der Teilnehmer*innen waren keine Grenzen gesetzt.
Engelchen und Teufelchen auf dem Weg zum Festplatz.
Queere Sichtbarkeit beim Schützenausmarsch.
Oberbürgermeister Belit Onay verteillte Blumen an die Teilnehmer*innen.
Das Wünschewagen-Team des Arbeiter-Samariter-Bundes.
Für internationales Flair sorgte unter anderem die Helsingor-Kapelle aus Dänemark.
Schützenpräsident Andreas Schnelle, Oberbürgermeister Belit Onay und Schützenfest-Dezernentin Susanne Blasberg-Bense.
Als die ersten Teilnehmer*innen den Schützenplatz erreichten, waren die letzten noch gar nicht losgelaufen.
Für die Zuschauer*innen gab es jede Menge zu gucken.
Hannovers Schützinnen auf dem Weg zum Festplatz.
Liefen ebenfalls und warben für die gute Sache: die Clinic Clowns.
Die hannoversche Satire-Gruppe "Salon Herbert Royal" nahm mit einem eigenen Gefährt am Ausmarsch teil und gab den Besucher*innen ein Ständchen.
Die Plätze auf der Tribüne am Ballhof sind jedes Jahr heiß begehrt.
Auch Sportvereine präsentieren sich gerne beim Schützenausmarsch – hier die Hannover Grizzlies (American Football).
Gute Stimmung am Ballhofplatz.
Gute Stimmung am Ballhofplatz.
Das Deutsche Rote Kreuz sorgte entlang der Strecke für Sicherheit und nahm auch selbst am Umzug teil.
Im „Doubliertritt, Marsch!“: Ein Teil des Festumzugs auf dem Friedrichswall.
Ehrenpräsident Paul-Eric Stolle passierte den Ausmarsch im passendem Vehikel.
Der Tross setzte sich vorm Neuen Rathaus in Bewegung Richtung Schützenplatz – mit mehreren Stationen in der Innenstadt.
Nur gute Laune beim Fassbieranstich: Oberbürgermeister Belit Onay (zweiter von links) mit Jens Nolte von der Gilde-Brauerei, Wirt Lutz Bähre und Schützenpräsident Andreas Schnelle).
Um Punkt 20:30 Uhr, und damit genau im Zeitplan, wurde das Schützenfest 2026 eröffnet.
Fast hätte es mit einem Schlag geklappt: Belit Onay brauchte 2026 zwei Schläge, bis das Bier sprudelte.
Der traditionellen Bruchmeister*innenverpflichtung wohnten im Neuen Rathaus wieder zahlreiche Menschen bei – darunter auch viele Vereine.
Der ehemalige Schützenpräsident Paul-Eric Stolle erhielt für seine besonderen Verdienste für das Schützenwesen den Ehrenring.
Die Bruchmeister*innen 2026: Falk Stegmann (Weiße Standarte), Celina Hoch (Rote Standarte), Leon Hakemeyer (Gelbe Standarte) und Nils Burkhardt (Grüne Standarte) im Neuen Rathaus.
Oberbürgermeister Belit Onay bei der Verpflichtung von Bruchmeister Nils Burkhardt im Neuen Rathaus. Er trägt die grüne Standarte.
Oberbürgermeister Belit Onay vor der Verpflichtung der Bruchmeister*innen im Neuen Rathaus.
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