„In der Wildbahn angeln sich die Schimpansen Termiten aus den Gängen ihres Baus, das ahmen wir hier mit den Hartplastikbehältern nach“, erklärt Tierpfleger Frank Wilhelms. „Die Schimpansen nutzen ihre Finger, aber auch Bambusstöckchen, um die klebrigen Haferflocken zu bergen.“ Wer aus dem Schimpansen-Clan nicht so viel Geduld aufbringen wollte, schnappte sich Melonenschnitten oder eines der großen Eisstücke – gefrorener Eistee mit Beeren –, die die Tierpflegenden bei den sommerlichen Temperaturen überall auf der Anlage versteckt hatten.
„Wir haben es für ‚Max‘ natürlich nicht zu schwierig gemacht, er ist mit seinen 62 Jahren ja nicht mehr der Beweglichste“, schildert Frank Wilhelms. Für sein hohes Alter ist das Schimpansen-Männchen zwar noch fit, aufgrund der altersbedingten Arthrose in den Gelenken aber langsamer geworden. „Er schläft sehr viel, steht morgens eher spät auf, und Regen mag er gar nicht“, beschreiben ihn seine Tierpflegenden.
Aber immer noch ist „Max“ sehr neugierig und interagiert viel mit den Besuchenden. „Er ist eine echte Tierpersönlichkeit – viele unserer Gäste haben ihn über Generationen hinweg begleitet“, erzählt Frank Wilhelms. „Wir freuen uns, dass wir ihn an diesem Tag besonders verwöhnen konnten.“ Die Tierbeschäftigung teilte sich „Max“ übrigens mit den anderen Schimpansen „Maleika“ (47), „Chunja“ (42) und „Viktoria“ (32).