Es werden zunächst vier sogenannte Pilot-Testfelder eingerichtet. Diese wurden unter anderem auf Basis einer aktualisierten Kriegsschaden-Recherche ausgewählt. Insgesamt werden drei Testfelder nördlich und eines südlich des Stichkanals angelegt.
Zur Vorbereitung der Anlage dieser Testfelder werden ab Montag (9. Februar 2026) Freischneidearbeiten in den Untersuchungsbereichen durchgeführt.
Die eigentlichen technischen Untersuchungen auf den Testfeldern erfolgen im Nachgang und werden sowohl fachgutachterlich als auch durch die für Kampfmittelthematik zuständigen Stellen der Stadtverwaltung eng begleitet.
Vorgefundene Kampfmittel bewertet der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen unter Begleitung der Feuerwehr Hannover. Nicht transportfähige Kampfmittel werden unter Berücksichtigung entsprechender Sicherheitsmaßnahmen vor Ort unschädlich gemacht. Hierfür kann es erforderlich sein, dass in diesem Zusammenhang Sperrmaßnahmen und Evakuierungen durchgeführt werden müssen. Dies wird frühzeitig vorbereitet und im Bedarfsfall kommuniziert. Es wird versucht die Auswirkungen für die Bevölkerung und Wirtschaft auch in Hinblick auf zusätzliches Verkehrs- und Lärmaufkommen so gering wie möglich zu halten.
Die Anliegenden sind mit einem gesonderten Anschreiben (Anlage) in Kenntnis gesetzt worden.