Daten und Fakten

Hannovers Geschichte in Zahlen

Von 950 n.Chr. bis heute

Von den ersten Siedlungen am Hohen Ufer der Leine aus dem Jahr 950 bis hin zur Gastgeberstadt für die EXPO 2000 ist eine lange Zeit vergangen. Dazwischen liegen die Bestätigung der Stadtrechte durch Otto dem Kind, dem Herzog zu Braunschweig und Lüneburg im Jahr 1241; das eigene Münzrecht 1438; die Erfindung eines hellen Bieres 1526; die Reformation 1533; der Aufstieg zur Residenzstadt 1636; und eine 123 Jahre währende Personalunion mit England von 1714 bis 1837, während der die hannoverschen Könige gleichzeitig die Könige von England waren. Hannover ist mehrfach von fremden Truppen besetzt worden, wurde 1814 zum Königreich erklärt, 1866 durch Preußen annektiert und preußische Provinzhauptstadt - und ist seit 1946 Hauptstadt des Bundeslands Niedersachsen. Gelehrte haben in Hannover gewirkt, allen voran das Universalgenie Gottfried Wilhelm Leibniz, der Erfinder des „binären Zahlensystems“ – das die Grundlagen für die heutigen Computer bildete. Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen Einblick in die Entwicklung Hannovers vom Dorf bis zum Dienstleistungszentrum der Gegenwart.

Bürgerstadt in Mittelalter und früher Neuzeit

1301 Die Stadt beginnt, ihre Neubürger in einem Pergamentbuch zu registrieren; ergänzend notiert der Schreiber seit 1303 auch die in Hannover geltenden St...

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Residenzstadt in Fürstentum, Kurfürstentum und Königreich

1636 Herzog Georg von Calenberg erklärt Hannover zu seiner Residenz. Auf seine Veranlassung wird ein Jahr später an der Stelle des 1533 aufgehobenen Minor...

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Industriestadt in der preußischen Provinz

1866 Annektion des Königreiches durch Preußen. Hannover wird preußische Provinzhauptstadt. König Georg V. verlässt das Land. In Stadt und Land bildet sich...

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Landeshauptstadt und Dienstleistungszentrum

April 1945 Amerikanische Truppen besetzen die zerstörte und entvölkerte Stadt, in der noch 217.000 Menschen (1939: 470.000) leben. Rund sechs Millionen Ku...

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