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Gruppe aus Sportlerinnen und Sportlern. © LHH

Alle Teilnehmenden des Internationalen Hannover Cups mit Oberbürgermeister Stefan Schostok und Altin Lala. 

Internationales Fußballturnier

Gambia ist Internationaler Hannover Meister 2018

Das gambische Team hat am 16. Juni den Internationalen Hannover Cup 2018 gewonnen und folgt damit auf den Vorjahressieger Türkei. e

Männer in Sporttrikots, die sich freuen. © LHH

Das Team Gambia hat den Internationalen Hannover Cup 2018 gewonnen.

"Wenn ich in meiner Heimat bin, dann sage ich meiner Familie, ich fahre nach Hause", mit dieser Botschaft eröffnete Altin Lala gemeinsam mit dem Oberbürgermeister den 8. Internationalen Hannover Cup am 16. Juni 2018. Schirmherr Altin Lala war begeistert über die Vielfalt auf dem Platz: "Selbst ich habe noch nie so viele Nationen gemeinsam auf dem Fußballplatz gesehen." Der Internationale Hannover Cup brachte zum achten Mal 16 Teams aus vier verschiedenen Kontinenten im Erika-Fisch-Stadion zusammen. "Hannover ist eine internationale Stadt – nicht nur zu bestimmten Anlässen und Begebenheiten. Die weltoffene Atmosphäre spiegelt sich viel mehr in unserem Alltag, unserer gemeinsamen Identität und unserem Bekenntnis zu dieser schönen Stadt wider", so Lala. Und weiter: "Jeder Mensch hat seine eigene Identität und Herkunft, aber wir sind alle in Hannover zu Hause und Hannoveraner. Hannover ist unser gemeinsames Zuhause."

Die Teams

Neben den Teams Griechenland, DR Kongo, Senegal, Deutschland, Türkei, Italien, Spanien, Kamerun, Albanien, Polen, Russland, Ghana, Gambia, waren auch international gemischte Teams wie Südamerika, Mesopotamien und Inter Hannover vertreten. Somit standen über 16 verschiedene Nationen auf dem Platz und konnten die mehr als 170 Nationen in Hannover vertreten.

Spannung, Freud und Leid im großen Finale

Erstmals war es den Teams aus Gambia und der DR Kongo gelungen, ein afrikanisches Finale beim Internationalen Hannover Cup auszutragen. Das Team DR Kongo brachte sich mit einem 1:0-Sieg im Viertelfinale gegen Südamerika und einem weiteren 1:0 im Halbfinale gegen Kamerun ins Finale. Zuvor hatten sie sich als Gruppensieger in der Gruppe A gegen Griechenland, Deutschland und Senegal durchgesetzt. Das Team aus Gambia war seit 2011 bei jedem IHCup vertreten und in diesem Jahr sollte es im achten Anlauf endlich zum Titelgewinn führen. In Gruppe D setzten sie sich ungeschlagen als Gruppensieger durch und bezwangen im Viertelfinale das Team aus Polen. Im Halbfinale konnten sie den Rekordmeister des Internationalen Hannover Cups, die Türkei, buchstäblich in letzter Sekunde mit einem 3:2-Sieg bezwingen. Im Finale schien alles für die DR Kongo zu laufen. Nach einer 1:0-Führung konnte Gambia im Laufe des Spiels mit einem Distanzschuss den 1:1-Ausgleich erzielen. Kurz vor dem Abpfiff entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß für die DR Kongo, welcher jedoch in der Aufregung vergeben wurde, so dass das Elfmeterschießen die Entscheidung herbeiführen musste. Der 17-jährige Spieler des Teams Gambia, Muhammed Cham, netzte den Ball zum 5:4-Finalsieg und somit zum Titelgewinn für das westafrikanische Land.

Fairness hat oberste Priorität

Das gemeinsame Spiel unter der Landesfahne der Herkunftsländer soll verdeutlichen, dass man gemeinsam als Hannoveranerinnen und Hannoveraner und in Hannover zu Hause ist und trotzdem seine Wurzeln behält. Der sportliche und faire Wettstreit unter den Nationen soll zur Freundschaft und zum Verständnis untereinander beitragen. Den Preis für das fairste Team erhielt die Demokratische Republik Kongo für ihr Engagement, Rücksichtnahme, die Begeisterungsfähigkeit ihrer Fans und den respektvollen Umgang mit den Schiedsrichtern und allen weiteren Beteiligten. Dem Teamleiter der DR Kongo, Mputu-Louis Kiyedi, war es wichtig, während der Siegerehrung seine Botschaft weiterzugeben: "Ich bin ein Hannoveraner und wir waren im Jahr 2017 erstmals beim IHCup dabei. Viele der Menschen kennen unsere Flagge nicht und der IHCup ist eine ideale Bühne, auf der wir die Vielseitigkeit unserer Nation und unseres afrikanischen Kontinents präsentieren und mit dem Sport vereinen können.  Vielen Dank an die Landeshauptstadt Hannover, dass sie uns dieses ermöglicht hat."

Freundschaftsspiel zum 100-jährigen Rudolf-Kalweit-Stadions 

Das interkulturelle Auswahlteam aus Spielern des 8. Internationalen Hannover Cups wird von den qualifizierten Fußballtrainern Semir Özer und Claudia Bohnensack berufen und vorbereitet. Am 30. Juni 2018 werden sie um 18:30 Uhr im Rahmen des 100-jährigen Bestehens des ehrwürdigen Rudolf-Kalweit-Stadions zu einem Freundschaftsspiel antreten. Oberbürgermeister Stefan Schostok wird an diesem Tag um 18:00 Uhr anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Rudolf-Kalweit-Stadions und des All-Star-Spiels das Grußwort halten. Mit diesem Highlight im Nachgang und als Krönung des IHCups möchte die Landeshauptstadt Hannover die gemeinsame Identität als Hannoveraner stärken, das friedliche Miteinander fördern und den fairsten Spielern aus dem IHCup Anerkennung zu zollen.