Programm Gedenkstätte Ahlem

Der Auschwitz Prozess: Fritz Bauer

Dr.in Irmtrud Wojak hält am Sonntag, den 14. Juni 2026, einen Vortrag zum Thema "Der Auschwitz Prozess, Fritz Bauer und die deutsche Gesellschaft" in der Gedenkstätte Ahlem. 

Der Jurist und Widerstandskämpfer Fritz Bauer (1903-1968) überlebte KZ und Jahre des Exils, im Jahr 1949 kehrte er nach Deutschland zurück. Fortan setzte er es sich zum Ziel, das NS-Unrecht vor Gericht zu bringen und dem Recht und der Pflicht zum Widerstand zu neuer Geltung zu verhelfen.

Der Vortrag setzt mit der Biografie Fritz Bauers und seiner im Auschwitz-Prozess vertretenen Rechtsauffassung vor dem Hintergrund einer Gesellschaft auseinander, die möglichst rasch einen Schlussstrich unter die Nazi-Verbrechen ziehen wollte.


Sonntag, 14. Juni 2026, 15 Uhr / Gedenkstätte Ahlem, Heisterbergallee 10, 30453 Hannover
Veranstalterin: Region Hannover, Gedenkstätte Ahlem

 

Publikationen

  • Eichmanns Memoiren. Ein kritischer Essay, Frankfurt am Main 2001;
    Fritz Bauer 1903–1968. Eine Biographie, München 2009.
     

Gedenkstätte Ahlem goes Region Hannover

Die Gedenkstätte Ahlem hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Lern- und Bildungsort innerhalb der Region Hannover entwickelt. Zu unseren Kernaufgaben gehört, neben Führungen und Workshops in unserer Dauerausstellung und dem Außengelände, die Durchführung und Weiterentwicklung unseres bereits seit vielen Jahren etablierten und beliebten Veranstaltungsprogramms. Die halbjährig wechselnden thematischen Schwerpunkte werden bisher sowohl im Regionshaus in Hannover als auch in der Gedenkstätte Ahlem durchgeführt.

Seit 2022 haben wir unser Veranstaltungsportfolio zudem um die Reihe „Nachspielzeit“ erweitert, die in Kooperation mit und in den Räumlichkeiten vom SV Arminia Hannover stattfindet. Die Veranstaltungen dieser Reihe beschäftigen sich mit gesellschaftspolitischen Themen im Kontext von Fußball und sollen die Verbindungslinien zwischen dem Volkssport Fußball, dem Mikrokosmos Stadion und gesamtgesellschaftlichen Phänomenen ziehen. Teil des Konzeptes ist, dass alle Veranstaltungen in der Vereinsgaststätte des SV Arminia Hannover stattfinden, in authentischer, ungezwungener Atmosphäre, um ein niederschwelliges Bildungsangebot in die sportbegeisterten Teile der Gesellschaft zu transportieren.

Wir möchten allen Regionskommunen gerne zukünftig die Möglichkeit bieten, Veranstaltungen, die an Sonntagen bei uns in der Gedenkstätte stattfinden, bei Ihnen vor Ort durchführen zu können, ohne das Ihnen hierfür Kosten entstehen.

Damit wollen wir einerseits interessierten Personen eine mitunter beschwerliche Anreise in die Stadt Hannover ersparen und andererseits als Gedenkstätte der Region Hannover den 20 Umlandgemeinden die Möglichkeit geben, auf bestehende Bildungsangebote zurückgreifen zu können. Unser Ziel ist es, etwas zum Diskurs zu historischen oder gesellschaftspolitischen Themen vor Ort beitragen zu können.

Als Spielorte für unsere wissenschaftlichen und kulturellen Veranstaltungen eignen sich verschiedenste Orte:

  • Sitzungsräume im Rathaus
  • Volkshochschulen
  • die Schulaula
  • das Kulturzentrum
  • und vieles mehr

Für Veranstaltungen aus unserer Reihe „Nachspielzeit“ empfehlen wir Orte, an denen Menschen mit einer Affinität zu Sport erreicht werden können, wie zum Beispiel die Sportkneipe, Vereinsgaststätte o.ä.

Sollte dieses Angebot Ihr Interesse geweckt haben,

bitten wir Sie herzlich, mit uns Kontakt aufzunehmen unter: gedenkstaette@region-hannover.de.

Termine

14.06.2026 ab 15:00 Uhr

Ort

Gedenkstätte Ahlem
Heisterbergallee 10
30453 Hannover

Dies ist eine Veranstaltung mit freiem Eintritt

Ein Vortrag von Dr.in Irmtrud Wojak: Der Auschwitz Prozess, Fritz Bauer und die deutsche Gesellschaft
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