Black History Month

Koloniales Erbe im Dialog

 Zwischen Denkmal, Biografien und gesellschaftlicher Erinnerung

Was sagen Denkmäler über unsere gesellschaftliche Erinnerung an die koloniale Vergangenheit aus? 

Am Beispiel von Anton-Wilhelm Amo zeigt uns die Forscherin Andrea-Vicky Amankwaa-Birago, welche Biografien und Stimmen den Dialog um das kolonialen Erbe erweitern können.

Logo Anton-Wilhelm-Amo-Erbschaft

Wer spricht, wenn das Denkmal schweigt? Und wer hört zu, wenn Geschichte zurückspricht?

 

Das Carl-Peters-Denkmal in Hannover steht da – schwer, unbewegt,

kolonial. Aber in seinen Schatten beginnen sich neue Stimmen zu regen.

Andrea-Vicky Amankwaa-Birago (M.A.) geht diesen Stimmen nach – zwischen

Forschung und Aktivismus, zwischen Niedersachsen und Ghana, zwischen Archiv und Straße.

 

Im Zentrum des Vortrags steht das Carl-Peters-Denkmal, ein Symbol imperialer Macht und kolonialer Fantasien. Ausgehend von der Erinnerung an den Philosophen Anton Wilhelm Amo, dessen Wissen im 18. Jahrhundert schon das europäische Denken berührte, öffnet sie eine Spur zu heutigen Bewegungen.

Wie erinnern wir uns an das koloniale Erbe in Niedersachsen – und wie schreiben wir Erinnerungskulturgeschichte neu?

Welche Stimmen fehlen in diesem Stein? Und wie lässt sich Erinnerung transformieren, wenn wir sie nicht länger aus der Perspektive der Täter*innen lesen?

 

Termine

19.02.2026 ab 18:00 Uhr

Dies ist eine Veranstaltung mit freiem Eintritt

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