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Buchvorstellung "… nichts wird wie vorher sein."

Neues Buch erinnert an die Frauen des KZ-Außenlagers Limmer

Mehr als tausend Frauen waren zwischen Juni 1944 und April 1945 im
Konzentrationslager Conti-Limmer in Hannover inhaftiert: französische
Résistance-Angehörige, während des Warschauer Aufstands verhaftete
Polinnen, Soldatinnen der Roten Armee, sowjetische Zivilistinnen,
Romnija aus dem Baltikum und andere. Der »Alltag« der KZ-Gefangenen
war geprägt von schwerer Zwangsarbeit vor allem bei Continental und
den Brinker Eisenwerken, Hunger, Krankheit, Gewalt und willkürlichen
Bestrafungen durch die Bewacher*innen. Viele Gefangene hatten nach
ihrer Befreiung das Bedürfnis, über ihre Deportation und das KZ Conti-
Limmer zu berichten. Doch kaum eines dieser persönlichen Zeugnisse
wurde ungekürzt oder überhaupt in deutscher Sprache veröffentlicht.
Die vorliegende Sammlung ihrer Berichte gibt daher vielen dieser Opfer
des Nationalsozialismus achtzig Jahre nach der Befreiung erstmals eine
Stimme im Land der Täter*innen.

Mitwirkende des Abends sind die Herausgeber Horst Dralle, Matthias Waselowsky und Sebastian Winter sowie Mitglieder des Arbeitskreises KZ Limmer, die Einblicke in ihre langjährige Forschungsarbeit geben und ausgewählte Texte vorstellen.

Das Buch ist ab sofort im Buchhandel erhältlich.

Horst Dralle, Matthias Waselowsky, Sebastian Winter (Hrsg.): »… nichts wird wie vorher sein.« Ehemalige Gefangene des KZ-Außenlagers Conti-Limmer in Hannover berichten (=Schriften zur Erinnerungskultur in Hannover, Band 11) Aschendorff Verlag, Münster; März 2026; 488 Seiten;
29,90 EURO; ISBN: 978-3-7395-1545-8

Termine

14.04.2026 ab 18:00 Uhr

Dies ist eine Veranstaltung mit freiem Eintritt

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