Vermittlungsprogramm

Kunst umgehen

Das Vermittlungsprogramm "Kunst umgehen" zur Vermittlung von Kunst im öffentlichen Raum hat sich als regelmäßiges Angebot des Kulturbüros der Landeshauptstadt fest etabliert. Von Mai bis Oktober werden jeweils vier öffentliche Veranstaltungen pro Monat angeboten.

Vermittlungsangebote zur Kunst im öffentlichen Raum

Das Vermittlungsprogramm des Kulturbüros zur Kunst im öffentlichen Raum von Thomas Kaestle, Christiane Oppermann und Anna Grunemann startet in diesem Jahr im Mai mit einem digitalen Programm.

Auf der Website www.kunst-umgehen.digital gibt es regelmäßig sonntags ab 12 Uhr neue Veranstaltungsangebote, die sich an den gewohnten Formaten orientieren – nur eben als Magazinbeiträge, zusammengefügt aus Audio-, Video-, Text- und Bildelementen.

Dabei bleibt die Individualität der analogen Veranstaltungen erhalten – jede*r Vermittler*in hinterfragt die Kunst weiterhin mit eigenen Mitteln und eigenen Schwerpunkten. "Kunst umgehen"-Interessierte können in Ruhe durch Führungen, Gespräche und Performances stöbern: zuhause am Schreibtisch oder auf dem Sofa, aber auch auf eigene Faust im Stadtraum. Neben den Informationen steht auch die Inspiration im Mittelpunkt, um sich auf die Suche nach neuen Positionen und Perspektiven zu begeben. Alle bisherigen, digitalen Veranstaltungen sind kostenfrei zugänglich und bleiben im Archiv verfügbar.

Das Programm im Mai, jeweils 12 Uhr, unter www.kunst-umgehen.digital, alles bleibt digital verfügbar:
 
16. Mai

Kurzbetrachtung von Anna Grunemann
Die Kurzbetrachtungen sind ein neues Format bei Kunst umgehen: Hier werden Ideen, Assoziationen, Neuigkeiten und Meinungen zu Kunst in öffentlichen Räumen vermittelt. Dabei geht es nicht nur um individuelle Perspektiven auf einzelne Objekte oder Projekte in Hannover und der Welt, sondern auch auf Bezüge, Potentiale oder Defizite.
 
23. Mai

Überblick - Kunst und Meinung
Das Format Überblick folgt jeweils einem Schwerpunktthema, das die Richtung für eine Annäherung an Kunst in öffentlichen Räumen vorgibt. Zum Auftakt begegnen sich alle drei Mitglieder des Vermittlungsteams, um sich gegenseitig ihre Lieblingskunst in Hannovers Stadtraum zu zeigen und dabei zu beschreiben, was den individuellen Blick ausmacht. Wer das Team kennt, weiß: Dies wird Fragen, Diskussionen und Exkurse auslösen – vielleicht weit über die Landeshauptstadt hinaus.
 
30. Mai

Kurzbetrachtung von Thomas Kaestle
Die Kurzbetrachtungen sind ein neues Format bei Kunst umgehen: Hier werden Ideen, Assoziationen, Neuigkeiten und Meinungen zu Kunst in öffentlichen Räumen vermittelt. Dabei geht es nicht nur um individuelle Perspektiven auf einzelne Objekte oder Projekte in Hannover und der Welt, sondern auch auf Bezüge, Potentiale oder Defizite.

 

Zur Geschichte

Kunst im öffentlichen Raum hat in Hannover eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert: Im Lauf der Jahrzehnte wurden mehr als 200 Skulpturen, Plastiken und Installationen im Stadtraum platziert. Kaum eine andere deutsche Stadt weist eine so hohe Dichte an künstlerischen Objekten auf. Als eine der ersten deutschen Kommunen holte sich die niedersächsische Landeshauptstadt in den Jahren 1969 bis 1974 mit dem Straßenkunstprogramm zeitgenössische Kunst gezielt in öffentliche Räume.

Einiges davon ist geblieben, vieles hinzugekommen. Wer heute auch nur kurze Distanzen in der Innenstadt zurücklegt, kann die Kunst nicht umgehen, wird auf Schritt und Tritt mit historischen und aktuellen Objekten konfrontiert. Sie sind zum Teil des städtischen Gefüges geworden – oft so sehr, dass sie gar nicht mehr bewusst wahrgenommen werden. Dabei bergen sie auf den zweiten und dritten Blick Überraschungen und Erkenntnisse, Geschichte und Geschichten, Perspektiven und Anreize. 

Mit der passenden Herangehensweise ergeben sich immer neue Möglichkeiten, mit der "Kunst umgehen" zu können, sie als Ausgangspunkte zu nutzen für Neues und Eigenes.

Vermittlungsprogramm

"Kunst umgehen" – 2020 mit digitalem Angebot

Das Vermittlungsprogramm des Kulturbüros zur Kunst im öffentlichen Raum von Thomas Kaestle, Christiane Oppermann und Anna Grunemann startet in diesem Jahr...

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