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Ratgeber

Vermittlungsprogramm

Kunst umgehen

Das im Jahr 2013 erfolgreich gestartete Vermittlungsprogramm für Kunst im öffentlichen Raum geht in die fünfte Runde und startet am 1. Mai.

Das Vermittlungsprogramm "Kunst umgehen" zur Vermittlung von Kunst im öffentlichen Raum hat sich in den vergangenen vier Jahren als regelmäßiges Angebot des Kulturbüros der Landeshauptstadt etabliert. Auch im fünften Jahr werden in den sechs Monaten von Mai bis Oktober wieder jeweils vier öffentliche Veranstaltungen pro Monat angeboten:

Thematische Überblicksführungen, Ortstermine, Expertenführungen und Künstlergespräche. Ergänzt werden sie durch drei Exkursionen.

In 2017 werden bei "Kunst umgehen" folgende Fragen beantwortet:

  • Warum liegt Bombay am Andreas-Hermes-Platz?
  • Was hat Kurt Lehmanns "Attische Figur" mit Aristide Maillols "L’Air" zu tun? Und wer außer den rauchenden Schauspielhausbesuchern nimmt sie überhaupt wahr?
  • Was hat ein Festival wie die Theaterformen mit dem Stadtraum zu tun?
  • Wo gehört Kunst besser nicht in den öffentlichen Raum?
  • Welche temporären Eingriffe haben wir längst vergessen? Und welche sind länger geblieben als geplant?
  • Sind Beton und Stahl hässlich?
  • Was erzählt uns Kunst über die Liebe? Wie klingt sie? Kann man sie in ein Denkmal einmauern? Und brauchen wir überhaupt bestimmte Orte, um zu gedenken?
  • Welche ästhetischen Visionen von Hannover wurden nie umgesetzt?
  • Welche Künstler schlagen den Bogen zwischen Nationalsozialismus und Moderne?
  • Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Lichtkunst und Leuchtreklame?

Kunst im öffentlichen Raum hat in Hannover eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert: Im Lauf der Jahrzehnte wurden mehr als 200 Skulpturen, Plastiken und Installationen im Stadtraum platziert. Kaum eine andere deutsche Stadt weist eine so hohe Dichte an künstlerischen Objekten auf. Als eine der ersten deutschen Kommunen holte sich die niedersächsische Landeshauptstadt in den Jahren 1969 bis 1974 mit dem Straßenkunstprogramm zeitgenössische Kunst gezielt in öffentliche Räume.

Einiges davon ist geblieben, vieles hinzugekommen. Wer heute auch nur kurze Distanzen in der Innenstadt zurücklegt, kann die Kunst nicht umgehen, wird auf Schritt und Tritt mit historischen und aktuellen Objekten konfrontiert.

Sie sind zum Teil des städtischen Gefüges geworden – oft so sehr, dass sie gar nicht mehr bewusst wahrgenommen werden. Dabei bergen sie auf den zweiten und dritten Blick Überraschungen und Erkenntnisse, Geschichte und Geschichten, Perspektiven und Anreize.