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Zivilisation versus Archaikum

Um die Zerbrechlichkeit der Zivilisation und das Sprengen archaischer Strukturen dreht sich vom 6. bis 15. November eine neue Ausstellung in der Produzentengalerie 4h-art in Hannover. 

Anil Demir (Tiflis, Georgien), Entanglement, 2024, Staged Digital Photograph, 70x56cm

Was wird in der Ausstellung „Zivilisation versus Archaikum“ gezeigt?

Die Ausstellung untersucht das Spannungsfeld von Archaikum und Zivilisation. Zivilisation erscheint als Gefüge aus Regeln und Beziehungen, doch unter der Oberfläche der Gegenwart wirken ältere Kräfte fort: Mythos, Körper, Angst, Gewalt, Erinnerung und das Bedürfnis nach Identität. Gezeigt werden Zeichnungen, Malereien, Fotografien, Digitalcollagen und Skulpturen.

Anil Demir (Georgien) macht den weiblichen Körper zum Übergang zwischen Ordnung und archaischer Erinnerung. Jürgen Friede (Wedemark) nähert sich dem Thema über das Material, Eva Friedrich (Burgwedel) über den Konflikt zwischen Identität und Norm. Anna Lila May (Berlin) zeigt die Fragilität des Zwischenmenschlichen, Stanislaus Müller-Härlin (Schwäbisch-Gmünd) beobachtet zeichnerisch, wie brüchig Zivilisation ist. Ralf Nolting (Hamburg) thematisiert Flucht, Entwurzelung und Gewalt, Dieter Rammlmair (Hannover) die gesellschaftspolitische Ebene, Denis Stuart Rose (Braunschweig) verbindet das Archaische mit persönlicher Erinnerung. Zivilisation ist ein fortwährender Prozess, der durch Vertrauen, Recht, Empathie und Kooperation stets neu hergestellt werden muss.

Termine

06.11.2026 ab 18:00 bis 22:00 Uhr

07.11.2026 bis 08.11.2026 ab 14:00 bis 18:00 Uhr

14.11.2026 bis 15.11.2026 ab 14:00 bis 18:00 Uhr

Ort

Produzentengalerie 4h-art
Loebensteinstraße 7
30175 Hannover

Dies ist eine Veranstaltung mit freiem Eintritt

Vernissage am Fr. 06.11.2026 von 18-22 Uhr. Um 19 Uhr findet die Buchvorstellung „gletscherbriefe“ von Tihomir Popovic (Hannover/Zürich) statt.
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