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Ratgeber

Frau sitzt auf einem Geländer vor einem  Haus. © Ulrich Prigge

Christina Végh, seit Mai 2015 Direktorin der kestnergesellschaft.

kestnergesellschaft

Christina Végh setzt neue Akzente

Die neue Direktorin der kestnergesellschaft erläuterte bei einer Vorschau auf das Ausstellungsprogramm ihr Konzept zur Neupositionierung des Ausstellungshauses. 

Im Wesentlichen geht es Végh darum, Grundlagenforschung zu den Möglichkeiten und Aufgaben, die ein Wechselausstellungshaus heute vor dem Hintergrund der digitalen Revolution und der Globalisierung hat, auch in Zusammenarbeit mit Künstlern zu betreiben. Sie interessiert es, das Format "Ausstellung" oder Formen der Vermittlung in Frage zu stellen. Des Weiteren steht der Dialog zwischen den Künstlergenerationen im Vordergrund. Umfangreiche Ausstellungen mit älteren und arrivierteren Künstlern stehen neben Präsentationen jüngerer Generationen, für die sie gleichsam möglicherweise einen historischen Kontext darstellen.

Ausstellungen unter der kuratorischen Leitung Véghs

Als erste Ausstellung unter der kuratorischen Leitung Véghs startet Mitte Oktober eine große Retrospektive von der amerikanischen Künstlerin Rita McBride (*1960 in Des Moines, Iowa). Ihr Werk nimmt seinen Anfang immer in der Frage nach Öffentlichkeit oder Gemeinschaft, Themen, welche die kestnergesellschaft länger als eine Ausstellungslaufzeit verfolgen will.

Jubliäumsjahr 2016

Den Auftakt für das Jubiläumsjahr 2016, in dem die kestnergesellschaft ihr hundertjähriges Bestehen feiert, macht Tobias Madison (*1985 in Basel), der in seinen installativen Interventionen die Ökonomie der Räume im Globalisierungsrausch befragt (Ende Januar bis Mitte April 2016). Zwei Positionen der Malerei sind in Planung: Eine Einzelausstellung der Malerin Monika Baer (*1964 in Freiburg, lebt in Berlin) entsteht in Kooperation mit dem Museum Abteiberg in Mönchengladbach und wird von August bis November 2016 zu sehen sein. Es folgt eine Ausstellung von der Amerikanerin Rochelle Feinstein (*1947 in New York), gemeinsam organisiert mit dem Centre d’Art Contemporain in Genf und dem Lenbachhaus München. So unterschiedlich ihre Werke auch sind, beiden gemeinsam ist ihre humorvolle Skepsis im Umgang mit dem Medium Malerei. Der für den Turner Prize nominierte Brite James Richards (*1983, lebt in Berlin und London) komponiert digitale Sound- und Bilderwelten zu einem abstrakten Ganzen, welches im Winter 2016/2017 die Hallen einnehmen wird.