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Besondere Gehölze im Ottomar-von-Reden-Park

A11 - Süntel-Buche

Süntel-Buche (Fagus sylvatica var. suentelensis)

Die Süntel-Buche ist ein mittelgroßer Baum mit schirmartiger Krone. Sie fällt durch ihre verdrehten, schlangenartigen Äste und ihren kurzen, drehwüchsigen Stamm auf. Die Süntel-Buche unterscheidet sich von der normalen Buche durch eine andere Gestalt und Anordnung der Knospen. Dadurch wachsen die Äste nicht aufrecht und gerade sondern knickartig und im Zick-Zack hin und her gebogen. Im Alter nehmen sie sehr bizarre Formen an und wurden daher Gespenster- oder Schlangen-Buche genannt.

Aufgrund ihres Drehwuchses wurde die Süntel-Buche in der Forstwirtschaft für nutzlos erklärt und fast ausgerottet. Inzwischen wird sie sowohl aus Naturschutzgründen als auch aufgrund ihrer guten Verwendung als Parkbaum wieder kultiviert.

Steckbrief der Süntel-Buche 

  • Größe
    6 bis 12 m hoch und im Alter deutlich breiter als die Höhe.
  • Blätter
    Sie sind breit, elliptisch bis oval, am Rand wellig und dunkelgrün. Im Herbst nehmen sie eine leuchtend gelbe bis rotbraune Färbung an.
  • Blüten
    Sie sind breit, elliptisch bis oval, am Rand wellig und dunkelgrün. Im Herbst nehmen sie eine leuchtend gelbe bis rotbraune Färbung an.
  • Früchte
    Immer zwei einsamige Nüsse (Buchecker) sitzen in einer borstigen, waagrecht oder aufrecht stehenden Fruchthülle.

Süntel-Buchen-Bestand im Ottomar-von-Reden-Park

 2015 wurde eine 2,0 bis 2,5 m hohe Süntel-Buche gepflanzt.