Ein Literaturbürgerdialogforum, in dem zeitgenössische Literatur des 20. Jahrhunderts aus Biographien, Romanen, Essays, Lyrik, Veröffentlichungen von Historikern etc. aus der Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus vorgestellt wird.
Menschen stehen im Fokus, die die damalige Zeit als Bürger*innen im Reich, als Verfolgte, als Mitläufer*innen, als Emigrant*innen, als Widerständler*innen oder als Täter*innen erlebt haben.
Was können wir aus Literatur und Geschichte für die heutige Zeit für Lehren ziehen, was stärkt die Demokratie und uns in unruhigen Zeiten? Hierzu tauschen wir uns zur Literatur aus.
Alle Veranstaltungen sind im Ada-und-Theodor-Lessing-Raum, 2. OG., 17.00 - 18.30 Uhr
| Samstag, 18.07.2026 | Magda Goebbels und Luise Solmitz - zwei Frauen im dritten Reich Weshalb änderten beide Frauen ihre anfängliche Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus und wurden zu glühenden Anhängerinnen? |
| Samstag, 15.08.2026 | Carl von Ossietzky, Journalist, Pazifist und Friedensnobelpreisträger C. v. Ossietzky geriet bereits früh in die Mühlen der Gestapo. Sein zögern, das Land zu verlassen, wurde ihm zum Verhängnis. |
| Samstag, 19.09.2026 | Hannah Arendt, Zwischen Faszination und Kritik Wer war Hannah Arendt. Was führte dazu, dass Sie in der Öffentlichkeit polarisierte? |
| Samstag, 10.10.2026 | Bischof Clemens August Graf v. Galen - Ein einsamer Streiter gegen das Euthanasieprogramm. Das Motto des Kirchentages 2025 in Hannover lautete: "Mutig, stark - beherzt". Graf von Galen ist auch heute ein Vorbild für Mitmenschlichkeit. |
| Samstag, 27.11.2026 | Janusz Korczak, Ein Leben für die Kinder Was für ein Mann, der sein Leben opferte, um die Kinder auf ihrem letzten Gang zu begleiten. (Das Literaturforum findet im November nur in der St. Johannes Kirchengemeinde Hannover - Davenstedt, Altes Dorf 10, statt.) |