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Infektionskrankheit

Ebola

Gibt es die Gefahr, sich in Deutschland an Ebola zu infizieren? Und was kann ich tun, um Risiken auszuschließen? Seit dem Ausbruch der Krankheit in einigen afrikanischen Ländern stellen sich viele Menschen diese Fragen. Der Fachbereich Gesundheit der Region Hannover hat die wichtigsten Fakten aufgeschlüsselt.

Ebola-Virus © CDC - http://phil.cdc.gov/phil (ID #1836). Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ebola_Virus.jpg#mediaviewer/File:Ebola_Virus.jpg

Ebola Virus

Weitere Informationen bieten die Seiten des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts und des Robert-Koch-Instituts.

Was ist Ebola?

Ebola ist eine seltene und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Sie wird durch das Ebolavirus verursacht und ist ansteckend. Verbreitungsgebiete sind in Westafrika.

Symptome bei Ebola

Symptome von Ebola können leicht verwechselt werden mit denen eines grippalen Infekts. Wichtigste Symptome sind plötzlich auftretendes hohes Fieber und eine allgemeine Mattigkeit. Begleiterscheinungen können Halsschmerzen, Erbrechen und Durchfall sein.

Wie kann ich mich anstecken?

Menschen können sich durch den Kontakt mit Körperflüssigkeiten von Ebola-Patienten oder an Ebola Verstorbenen anstecken. Gefahr besteht auch, wenn man über Gegenstände mit Körperflüssigkeiten von Patienten oder Verstorbenen in Kontakt kommt. Eine weitere Möglichkeit sich anzustecken ist der Verzehr von Wildfleisch, das von an Ebola erkrankten Tieren in Afrika stammt, zum Beispiel von Affen oder Flughunden. Die Inkubationszeit von Ebola – also die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit – kann bis zu 21 Tage betragen. Man kann sich nur bei Menschen anstecken, bei denen die Krankheit bereits ausgebrochen ist.

Wie kann ich mich schützen?

Grundsätzlich: Abstand halten, wenn der Verdacht besteht, dass jemand an Ebola erkrankt ist, und zwar mindestens einen Meter. Für die Überprüfung, ob ein Verdacht begründet ist, hat das Niedersächsische Landesgesundheitsamt einen Fragenkatalog entwickelt. Sollte sich tatsächlich der Verdacht erhärten, ist Schutzkleidung anzulegen; der Patient oder die Patientin muss sofort isoliert werden, ebenso alle, die mit der betroffenen Person Kontakt hatten. Egal ob Ebola oder andere Krankheiten: Wer sich regelmäßig und gründlich die Hände wäscht, vermeidet Risiken.

Wie ist die Region Hannover vorbereitet?

In der Region Hannover ist der Fachbereich Gesundheit, also das Gesundheitsamt, erster Ansprechpartner im Fall eines Ebola-Verdachts. Der Fachbereich steht mit Krankenhäusern und Rettungsdiensten in Kontakt und hat für den Fall, dass ein Ebola-Fall auftritt, einen Notfallplan ausgearbeitet. Bei einem begründeten Verdacht auf Ebola wird der Patient oder die Patientin nicht in einer der Kliniken in der Region Hannover behandelt, sondern im Universitätsklinikum Eppendorf in Hamburg – sofern die Kapazitäten dort nicht erschöpft sind.

Verbreitung von Ebola

Sogenannte Endemiegebiete – also Gebiete in denen Ebola verbreitet ist und eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht – sind Länder in Westafrika. Die aktuelle Liste der betroffenen Lände ist auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts zu finden.