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Bebauung Am Marstall

Mit dem Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 1582 wurden die Voraussetzungen für die Umsetzung eines weiteren Bausteins des Innenstadtkonzeptes geschaffen.

Bebauungskonzept Baufeld Am Hohen Ufer (Westseite des Marstallplatzes) © BKSP, Hannover

Bebauungskonzept Baufeld Am Hohen Ufer (Westseite des Marstallplatzes)

Das Konzept der Preisträger Maxwan architects + urbanists / Lola Landscape Architects für den Marstallplatz sah die Bebauung der Kopfenden des Platzes sowie eine völlige Neugestaltung der Freifläche unter Aufgabe der Stellplatznutzung und des vorhandenen Baumbestandes vor. Während an der geplanten Bebauung der Kopfenden des Platzes festgehalten wurde, hat die weitere Diskussion zum Projekt ergeben, dass auf dem öffentlichen Platz auch weiterhin ruhender Verkehr seine Berechtigung finden soll, insbesondere aber auch der vorhandene Baumbestand möglichst zu erhalten ist.

Für die beiden geplanten Solitärgebäude auf dem Marstallplatz sind in den Erdgeschossen überwiegend Gastronomie-Nutzungen geplant bzw. bereits realisiert.

Für das westliche Baugrundstück am Hohen Ufer sind im Hinblick auf die besondere Lage am Leineufer für die oberen Geschosse ausschließlich Wohnnutzungen vorgesehen. Mit der geplanten drei- bis fünf-geschossigen Bebauung wird in Richtung Leine zudem die historische Stadtkante entlang der Straße "Am Hohen Ufer" geschlossen. Es werden Wohnungstypologien umgesetzt, die das Wohnen im Bereich der Altstadt zeitgemäß interpretieren. Mit unterschiedlich geplanten Höhen für den Baukörper des westlichen Baugrundstücks sind hierfür optimale Bedingungen geschaffen.

Für das östliche Baugrundstück Richtung Schmiedestraße in enger Nachbarschaft zur City sind in den oberen zwei Geschossen sowohl Büronutzungen als auch Wohnnutzungen realisiert. Das dritte und vierte Geschoss ist einer Büronutzung vorbehalten.

Besonderes Augenmerk wurde hierbei darauf gelegt, dass sich das angrenzende Rotlichtviertel nicht auf diese neuen Baukörper ausweitet. Deshalb sind Vergnügungsstätten aller Art explizit im Bebauungsplan ausgeschlossen. Auch die beiden Kaufverträge zu diesen Grundstücken enthalten entsprechende Regelungen.

Für beide Grundstücke konnten zwischenzeitlich private Investoren gewonnen werden, die Baumaßnahmen haben begonnen und werden bis Mitte 2018 abgeschlossen sein. Der Bezug erfolgt dann ebenfalls spätestens in 2018 für beide Gebäude.

Über zwei Architekturwettbewerbe wurden in 2014 konkrete hochbauliche Figuren ermittelt, die den Standorten in ihrer Ausprägung gerecht werden.

Das Büro pool2 Architekten aus Kassel konnte das Preisgericht mit seinem Entwurf für das östliche Baugrundstück überzeugen.

Das Büro BKSP aus Hannover ging als Sieger aus dem Wettbewerb für das Baugrundstück am Hohen Ufer hervor.

Umbau des Marstallplatzes

Bereits in 2013 wurde für die Neugestaltung der Platzfläche „Am Marstall“ und den Umbau der Schmiedestraße ein Realisierungswettbewerb durchgeführt, den das Büro Atelier LOIDL aus Berlin für sich entscheiden konnte.

Das Wettbewerbsergebnis wurde zwischenzeitlich überarbeitet. Der Umbau der Platzfläche hat begonnen und wird voraussichtlich Ende 2018 abgeschlossen sein. Der Großteil der Bestandsbäume wird erhalten, einige Ersatzpflanzungen folgen. Die Stellplätze werden neu sortiert und an die Platzränder verlegt. Der Platz selber erhält durch großzügige und anspruchsvoll gestaltete Baumbeete mit entsprechender Unterpflanzung ein neues entsprechendes Erscheinungsbild. Die Aufenthaltsqualität wird sich dadurch verbessern. Die Erschließungsstraße auf der Südseite des Platzes wird Bestandteil des Gesamtkonzepts und zukünftig weiterhin befahrbar bleiben (Tempo-30-Zone); auch hier werden ergänzend Stellplätze angeboten.