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Zuletzt aktualisiert:

„Jugend lebt Stadt – jugendgerechtes Hannover“

Aktualisierter Eintrag

Stadtbezirke

  • gesamtstädtisch

Handlungsfeld

  • Inklusion, Integration und Teilhabe

Kurzbeschreibung:

Hannover ist eine junge, wachsende Stadt. Rund 100.000 junge Menschen im Alter von 10 bis 25 Jahren leben hier. Mit der Teilnahme am Bundesprogramm „Jugendgerechte Kommunen" werden Jugendliche aufgefordert und befähigt, Formate zu entwickeln, die eine strukturell verankerte Beteiligung an kommunalpolitischen Themen und Entscheidungen ermöglichen. Dieses erfolgt im Sinne des Politikansatzes „Eigenständige Jugendpolitik“, der Interessen und Bedürfnisse junger Menschen ressortübergreifend in den Mittelpunkt politischen Handelns stellt. Insbesondere wird die aktive Gestaltung und Erprobung von Bildungs- und Beteiligungsmöglichkeiten unterstützt. Es sollen Arbeitsgruppen beziehungsweise vergleichbare Runden eingerichtet werden, in denen mit Jugendlichen auf Basis erprobter Maßnahmen ein Rahmenplan/Konzept entwickelt wird. Unter anderem soll gemeinsam ein „Jugend-Check" bei der Erstellung von Entscheidungsvorlagen und anderen Vorgängen der Verwaltung oder der Politik erarbeitet werden. Die Jugendlichen werden bei der Entwicklung und Erprobung von Beteiligungs- und Gestaltungsformen unterstützend begleitet. Des Weiteren wird Unterstützung und Organisation der Verankerung der so entstandenen Formate in allen Dezernaten und Fachbereiche angeboten, um eine breite Einbindung von Jugendlichen sicherzustellen.

Übergeordnete Ziele im Handlungsfeld:

MEIN HANNOVER 2030...

  • verankert systematisch die Interessen und Bedarfe junger Menschen auf der Grundlage eines jugendgerechten Leitbildes.
  • bietet Jugendlichen und jungen Menschen vielfältige und wirkungsvolle Bildungs-, Beteiligungs- und Gestaltungsmöglichkeiten und arbeitet vernetzt und abgestimmt, fördert die aktive Teilhabe und Selbstorganisation.

Ziele für 2017:

  • Stärkung sowie Ausbau der Jugendbeteiligungsformate und -struktur (stadtweit und sozialräumlich), Kontaktaufbau und Vernetzung zu SchülerInnenvertretung
  • Beginn jugendgerechter Stadtentwicklungsprozesse an zwei Modellstandorten
  • Arbeit in der fachbereichsübergreifenden Steuerungsgruppe in Federführung des Fachbereiches Jugend und Familie
  • Entwicklung eines Bündnisses zwischen Jugend, Verwaltung und Politik sowie anderen Akteuren vor Ort

Zeitplanung:

  • 2015 – 2018: Gesamtlaufzeit des Bundesprozesses
  • Konkrete Bedarfsfeststellung und Zielsetzung: 3. Quartal 2016
  • Zwischenbilanz auf dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag:              1. Quartal 2017
  • Druck und Vorstellung des ersten Jahresberichtes "Jugend lebt Stadt":    1. Quartal 2017
  • Beginn Leitbildprozess unter Beteiligung aller Dezernate: 2017

Absehbare Kosten:

140.000 € 2017 und folgende

Beteiligung von Ratsgremien und Beschlusslage:

Eine Drucksache ist für das 1. Quartal 2017 geplant.

Externe PartnerInnen:

  • Alle Prozessphasen sind unter Beteiligung und Mitwirkung von Jugendlichen zu gestalten.
  • Politik, Öffentlichkeit, Schule, Stadtjugendring e.V., freie Träger der Jugendarbeit, Vereine, Medien u. a.
  • Trägerübergreifende Steuerungs- und Fachgruppe in Kooperation mit dem Stadtjugendring und seinen Partnern.

Beteiligung der Öffentlichkeit:

  • Von Anfang an Beteiligung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in jeder Prozessphase (Jugendvertretung, Arbeitsgruppen, Jugendforen)