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Zuletzt aktualisiert:

„Jugend lebt Stadt – jugendgerechtes Hannover“

Aktualisierter Eintrag

Stadtbezirke

  • gesamtstädtisch

Handlungsfeld

  • Inklusion, Integration und Teilhabe

Kurzbeschreibung:

Hannover ist eine junge, wachsende Stadt. Rund 120.000 junge Menschen im Alter von 12 bis 27 Jahren leben hier. Mit der Teilnahme am Bundesprozess „Jugendgerechte Kommunen" werden Jugendliche aufgefordert und befähigt, Formate zu entwickeln, die eine strukturell verankerte Beteiligung an kommunalpolitischen Themen und Entscheidungen ermöglichen. Dieses erfolgt im Sinne des Politikansatzes „Eigenständige Jugendpolitik“, der Interessen und Bedürfnisse junger Menschen ressortübergreifend in den Mittelpunkt politischen Handelns stellt. Insbesondere wird die aktive Gestaltung und Erprobung von Bildungs- und Beteiligungsmöglichkeiten unterstützt. Es sollen Arbeitsgruppen beziehungsweise vergleichbare Runden eingerichtet werden, in denen mit Jugendlichen auf Basis erprobter Maßnahmen ein Rahmenplan/Konzept entwickelt wird. Unter anderem soll gemeinsam ein „Jugend-Check" bei der Erstellung von Entscheidungsvorlagen und anderen Vorgängen der Verwaltung oder der Politik erarbeitet werden. Die Jugendlichen werden bei der Entwicklung und Erprobung von Beteiligungs- und Gestaltungsformen unterstützend begleitet. Des Weiteren wird Unterstützung und Organisation der Verankerung der so entstandenen Formate in allen Dezernaten und Fachbereichen angeboten, um eine breite Einbindung von Jugendlichen sicherzustellen.

Übergeordnete Ziele im Handlungsfeld:

MEIN HANNOVER 2030

  • verankert systematisch die Interessen und Bedarfe junger Menschen auf der Grundlage eines jugendgerechten Leitbildes.
  • bietet Jugendlichen und jungen Menschen vielfältige und wirkungsvolle Bildungs-, Beteiligungs- und Gestaltungsmöglichkeiten und arbeitet vernetzt und abgestimmt, fördert die aktive Teilhabe und Selbstorganisation.

Ziele für 2017:

  • Stärkung sowie Ausbau der Jugendbeteiligungsformate und -struktur (stadtweit und sozialräumlich), Kontaktaufbau und Vernetzung zu SchülerInnenvertretung
  • Beginn jugendgerechter Stadtentwicklungsprozesse an zwei Modellstandorten
  • Arbeit in der fachbereichsübergreifenden Steuerungsgruppe in Federführung des Fachbereiches Jugend und Familie
  • Entwicklung eines Bündnisses zwischen Jugend, Verwaltung und Politik sowie anderen Akteuren vor Ort
  • Beginn der Bearbeitung "Jugendgerechtigkeit" als Perspektive in der Stadtentwicklung und Stadtplanung (Hinweis: 2015 - 2018 Gesamtlaufzeit des Bundesprozesses)

Zeitplanung:

  • 2015 – 2018: Gesamtlaufzeit des Bundesprozesses
  • Konkrete Bedarfsfeststellung und Zielsetzung: 3. Quartal 2016
  • Zwischenbilanz auf dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag: 1. Quartal 2017
  • Druck und Vorstellung des ersten Jahresberichtes "Jugend lebt Stadt": 1. Quartal 2017
  • Beginn Teilprozess "Jugendgerechte Stadtentwicklung", Einbindung u.a. in SG Familienpolitik: 2. Quartal 2017
  • Landesweiter Fachtag in Koop. Landesjugendamt: 2. Quartal 2017
  • Erstellung einer Info- DS für Politik (vgl. Ratsauftrag 1668/2017): 2. Quartal
  • Stärkung und Ausbau von (verstetigten) Jugendbeteiligungsformaten (vielfältige Formate und Settings, schulisch und außerschulisch, stadtweit und sozialräumlich): 2. bis 3.Quartal 2017 und fortlaufend
  • Beginn Konzeptentwicklungsprozess (vgl. Ratsauftrag 1668/2017) zur Verstetigung nach 2018: 4. Quartal 2017
  • Beginn Leitbildprozess unter Beteiligung aller Dezernate: 2017

Absehbare Kosten:

140.000 € in 2017 und folgende Haushaltsjahre

Beteiligung von Ratsgremien und Beschlusslage:

Erstellung einer Info-DS gemäß DS- Nr. 1668/2016: 2. Quartal 2017

Erstellung einer Beschluss-DS mit Konzept zur Verstetigung von" Jugend lebt Stadt" gemäß DS- Nr. 1668/2016: 2. Quartal 2018

Externe PartnerInnen:

  • Alle Prozessphasen sind unter Beteiligung und Mitwirkung von Jugendlichen zu gestalten.
  • Politik, Öffentlichkeit, Schule, Stadtjugendring e.V., freie Träger der Jugendarbeit, Vereine, Medien u. a.
  • Trägerübergreifende Steuerungs- und Fachgruppe in Kooperation mit dem Stadtjugendring und seinen PartnerInnen.

Beteiligung der Öffentlichkeit:

  • Von Anfang an Beteiligung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in jeder Prozessphase (Jugendvertretung, Arbeitsgruppen, Jugendforen)
  • Netzwerkaufbau mit KooperationspartnerInnen und MultiplikatorInnen u.a. BBS, Europa ist Hier!, Ju:an, Mädchenhaus Zwei13, Stadtjugendring und einzelne Verbände, Sokos, Beteiligungswerkstätten (Linie 21, das Rote Sofa, Rollende Baustelle, Politik zum Anfassen, Beirat zur Förderung von Jugendkulturen, StadtschülerInnenrat, Jugendräte, selbstorganisierte Jugendszenen wie Parkour Hannover, Nolte BMX)
  • Öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen, externe PartnerInnen
  • Einbeziehung der Presse und Rundfunk bei Veranstaltungen