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Bürgerbeteiliung

Grünes Licht für "Mein Hannover 2030"

Das unter großer Beteiligung der Bevölkerung entwickelte Stadtkonzept "Mein Hannover 2030" kann in den nächsten Jahren schrittweise umgesetzt werden. Der Rat der Landeshauptstadt stimmte in seiner letzten Sitzung (16. Juni) nach einer engagierten Debatte mit der Mehrheit von SPD und Grünen dem Stadtkonzept zu. Oberbürgermeister Stefan Schostok betonte, der Beteiligungsprozess zur Stadtentwicklung werde weitergehen. Das letzte Wort über konkrete Maßnahmen behalte in jedem Fall der Rat.

Grundlage für das 80-seitige Konzept "Mein Hannover 2030" waren rund 200 große und kleinere Veranstaltungen mit gut 17.000 Interessierten und mehr als 1.400 Anregungen zur Zukunft der Landeshauptstadt. Es benennt Ziele, Strategien und beispielhaft konkrete Referenzprojekte der Stadtentwicklung auf allen Gebieten: Es ist ein Orientierungsrahmen für Stadtplanung und Ratspolitik der kommenden Jahre.

Wachsende und internationale Stadt

"Das Stadtentwicklungskonzept – zusammengefasst in zehn Schwerpunkten – entwirft das Bild einer Stadt, die ihre Vorzüge kennt und deren Menschen in Vielem einig sind", wie Schostok im Vorwort betont. So wird entschieden erwartet, dass die großen, teils einzigartigen Stärken Hannovers bewahrt oder ausgebaut werden. Das viele Grün, die soziale Balance, der vorbildliche Nahverkehr und die gute Daseinsvorsorge liegen den Menschen sehr am Herzen. Hannover wird als wachsende, internationale Stadt klar bejaht und bekennt sich ebenso deutlich zu einer damit verbundenen weltoffenen Haltung. Hannover ist Zuziehenden freundlich und helfend zugewandt und ist bereit, in klug gestaltetes Wachstum zu investieren.

Regelmäßiger Stadtentwicklungsbericht

"Mein Hannover 2030" ist künftig Grundlage und Rahmen für die Stadtpolitik Hannovers. Die daraus nach und nach entstehenden konkreten Projekte und Maßnahmen werden jeweils öffentlich vorgestellt und vom Rat beraten und beschlossen. Um dieses transparent und kontinuierlich zu gewährleisten, schlägt die Stadtspitze jährliche Arbeitsprogramme und alle drei Jahre einen Stadtentwicklungsbericht vor.