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Bildung

Investitionen in gute Bildung sind Investitionen in die Zukunft.

Stadt macht Schule © Landeshauptstadt Hannover

Stadt macht Schule - Besuch der Ratsmitglieder

Für einen Stadtentwicklungsprozess ist ein ausreichendes und zukunftsfähiges Bildungsangebot ein zentraler Faktor. Es ermöglicht über die verschiedenen Qualifizierungswege und Maßnahmen allen von früher Kindheit an bis ins Erwachsenenalter möglichst gute individuelle Entwicklungschancen.

Frühzeitige Förderung vor der Grundschule

Im Stadtgebiet steht ein breit gefächertes Betreuungsangebot in Kindertagesstätten mit derzeit rund 22.700 Plätzen (Stand: Sommer 2014) zur Verfügung, damit Kindern frühzeitig Bildung, Betreuung und Erziehung auch institutionell ermöglicht werden kann. Weitere Ausbauprogramme sollen auch zukünftig eine wohnortnahe Versorgung sichern. Mütter und Väter sind die wichtigste Erziehungs- und Bildungsinstanz für Kinder. Elternbildungsangebote der Stadt Hannover sind daher ein wichtiger Bestandteil für die Frühförderung. Dies gilt es gezielt weiterzuentwickeln.

Förderung in der Grundschule

Im Schuljahr 2013/2014 wurden rund 16.800 SchülerInnen in den hannoverschen Grundschulen unterrichtet. Der Ausbau von Ganztagsschulen (zurzeit 29 von 58 Grundschulen) verbessert die Bildungs- und Betreuungsmöglichkeiten für Kinder entscheidend und ermöglicht für die Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Förderung in der weiterführenden Schule

An den weiterführenden Schulen (Hauptschulen, Haupt- und Realschulen, Gymnasien, Integrierte Gesamtschulen, Förderschulen) wurden 2013/14 rund 29.000 SchülerInnen unterrichtet. Berufsorientierungsmaßnahmen an allen weiterführenden Schulen sowie Medienausstattungen und Schulsozialarbeit unterstützen die Lernenden. Bei steigenden SchülerInnenzahlen wird für alle Schulen ausreichend Schulraum geschaffen.

Inklusiver Unterricht

Aufgrund des Gesetzes zur Einführung von inklusiven Schulen ermöglicht die Landeshauptstadt Hannover allen SchülerInnen einen barrierefreien und gleichberechtigten Zugang. Die komplette Umsetzung soll bis 2018 erfolgen. Dieses Ziel soll mit 20 Schwerpunktschulen für inklusiven Unterricht erreicht werden.

Weitere Pfade der Bildung

Ebenso bieten die städtischen Bildungseinrichtungen Abschlüsse auf dem zweiten Bildungsweg, Medien in unterschiedlichen Sprachen und besondere Formate für Zielgruppen aus anderen Kulturkreisen an. Sie tragen im Sinne des lebenslangen Lernens und der interkulturellen Bildung zur Chancengerechtigkeit bei und ermöglichen Integration unabhängig vom Einkommen. Sprachförderung in der Erwachsenbildung sowie politische Bildung werden in Hannover durch verschiedene Formate und Anbieter beziehungsweise Träger ermöglicht.

Außerschulische Lernorte

Hannover verfügt über eine gute zentrale wie dezentrale Infrastruktur von Lernorten außerhalb der Schulen. Dazu gehören Museen, Bibliotheken, Volkshochschule, Musikschule, Stadtteilzentren, Kulturtreffs, Orte der Erinnerungskultur, Orte der Umweltbildung oder auch die zahlreichen Kinder- und Jugendeinrichtungen. Auch in Verbindung mit bestehenden Netzwerken sind solche Lernorte wichtige Impulsgeber, um Bildungschancen und damit auch Teilhabe zu fördern.