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Die inklusive Stadt – Menschen mit Behinderung

Die Behindertenrechtskonvention von 2006 führt auch in Deutschland zu einem Paradigmenwechsel: Inklusion statt Integration beschreibt diesen Wechsel.

Kleinkinder spielen unter einem bunten Schwungtuch © LHH (Lea Witte)

Ein Riesenspaß für Eltern und Nachwuchs: Spiele mit dem Schwungtuch

Behinderung wird nicht mehr verstanden als Problem des Einzelnen, sondern als ein Resultat der Wirkung von gesellschaftlichen Barrieren, die Menschen in ihrer selbstverständlichen Teilhabe behindern.

Seit mehr als 20 Jahren betreibt die Stadt Hannover eine aktive Behindertenpolitik.

Sie schuf die Stelle einer Beauftragten für Menschen mit Behinderung und den "Runden Tisch für Menschen mit Behinderung", unterschrieb die "Erklärung von Barcelona" und verpflichtete sich damit zum Abbau von Barrieren.

Zur Verbesserung der städtischen Infrastruktur wurde eine große Zahl von Maßnahmen umgesetzt, zum Beispiel die barrierefreie Gestaltung von Plätzen und Wegen sowie öffentlicher Gebäude. Die Stadt Hannover setzt sich für einen Ausbau eines barrierefreien öffentlichen Personennahverkehrs ein.

Die Tradition der Behindertenpolitik in Hannover stellt eine gute Grundlage für den besonders komplexen und langfristigen Prozess "Auf dem Weg zur Inklusiven Stadt" dar. Dieser skizziert Zielsetzungen für inklusives kommunales Handeln. Die Fortschritte werden in den Inklusionsberichten dargelegt.

Die vorhandenen Strukturen in der Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung stellen sicher, dass Inhalte fach- und sachorientiert und unter Beteiligung von Betroffenen diskutiert und umgesetzt werden können.