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Mein Hannover 2030

Versorgung

Hannover nimmt im nationalen Vergleich eine bedeutende Stellung hinter den bundesdeutschen Topzentren ein.

Projektion des zukünftigen Kröpcke Centers © Landeshauptstadt Hannover

Projektion des zukünftigen Kröpcke Centers

Der Einzelhandel spielt dabei aufgrund des herausragenden Angebotes in der Innenstadt eine wesentliche Rolle auch über die Regionsgrenzen hinaus.

Im Vordergrund zur Profilierung der Innenstadt steht, auch bedingt durch den wachsenden Online-Handel, der Trend zum Einkaufen als Erlebniseinkauf. Weitere Bausteine für lebendige Zentren sind eine wieder stärker gemischte Nutzung, zum Beispiel auch mit Wohnen, vielfältige Angebote aus Gastronomie, Kultur, Freizeit und Dienstleistungen. Dabei hat die Stadt die Rahmenbedingungen für den Handel, DienstleisterInnen und dienstleistungsnahe Handwerksangebote durch städtebauliche Maßnahmen unterstützt. Wesentliche Impulse sind aber auch vom Handel selbst ausgegangen.

Ein leistungsfähiges Mobilitätsangebot für alle Verkehrsteilnehmer gewährleistet die Erreichbarkeit der Einkaufsstätten und den Transport von Waren. Die Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel sind mit Blick auf eine wohnortnahe Versorgung durch zusätzliche Ladenstandorte verbessert worden. Dies bedeutet besonders für Menschen, die eingeschränkt mobil sind, eine hohe Qualität. Auch zukünftig ist die Stadt bei der Nahversorgung auf die Folgen des demographischen Wandels vorbereitet.

Die zunehmenden Umsätze im Online-Handel haben Auswirkungen auf die Einkaufsgewohnheiten der VerbraucherInnen und damit letztlich auf die Siedlungsstruktur der Städte. Stadtplanung und Wirtschaftsförderung müssen dies berücksichtigen. Mit dem Innenstadtkonzept Hannover City 2020+, dem Einzelhandels- und Zentrenkonzept von 2011 sowie den unterstützenden Maßnahmen im Rahmen der lokalen Ökonomie entwickelt Hannover eine zukunftsfähige Einzelhandelsstruktur sowohl in der Innenstadt als auch in den Stadtteilen. Dabei geht es um Erhalt und Stärkung der Einzelhandels- und Funktionsvielfalt der Innenstadt und der sonstigen Stadtteilzentren. Für eingeschränkt mobile Bevölkerungsgruppen ist eine "Stadt der kurzen Wege" vor allem in Bezug auf die Versorgung mit Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs wichtig. Die wachsende Online-Branche bietet aber auch Chancen für den lokalen Arbeitsmarkt. Deshalb wurden Ansiedlungsprojekte von Online-Unternehmen und damit verbundenen Logistikern von der Landeshauptstadt Hannover aktiv mit entwickelt.