Integrierte Entwicklungskonzepte auf Stadtbezirksebene

Mein Quartier 2030

Bürgerinnen und Bürger im Dialog mit Akteuren während einer Veranstaltung im Rahmen von "Mein Quartier 2030"

Bestimmung von Handlungsfeldern und -ansätzen zur Sicherung und Aufwertung der Potenziale und der Lebensqualität in den Stadtbezirken.

In den nächsten Jahren wird für alle 13 Stadtbezirke in Hannover jeweils ein integriertes Entwicklungskonzept erstellt. Mit Hilfe der integrierten Entwicklungskonzepte soll aufzeigt werden, wie gut der jeweilige Stadtbezirk mit Blick auf künftige Herausforderungen heute aufgestellt ist, welche Begabungen vorhanden sind, die gestärkt werden könnten, und welche verwirklichten und geplanten Projekte in diesem Sinne eine gute Entwicklung unterstützen. Der Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld dient dabei als Pilotstadtbezirk. Im weiteren Verlauf werden pro Jahr bis zu zwei Stadtbezirke bearbeitet.

Ausgangslage und Fragestellungen

Veränderungen, die das eigene Umfeld betreffen, sind spürbar wie zum Beispiel die Neueröffnung oder die Aufgabe eines Ladengeschäfts im Stadtteil oder neue Nachbarn, die wir begrüßen dürfen. Manchmal schreiten Veränderungen aber so langsam voran, dass ein Wandel erst nach einiger Zeit festzustellen ist. Wie zum Beispiel der vielfach thematisierte demografische oder wirtschaftliche Wandel oder der Klimawandel.

Folgenden Fragen geht die Stadtverwaltung im Rahmen des Prozesses „Mein Quartier 2030“ bei der Erarbeitung der integrierten Konzepte nach: Welche Veränderungen sind in den letzten Jahrzehnten im Stadtbezirk ablesbar? Welche Entwicklungsaussichten hat der Bezirk nach heutigen Prognosen? Welche Auswirkungen haben erkennbare Veränderungen auf unser Lebensumfeld, welche Maßnahmen wurden bereits unternommen oder sind noch erforderlich, um den steten Wandel so zu gestalten, dass unsere Lebensqualität im Stadtbezirk erhalten bleibt oder sich noch verbessert? Welche Begabungen besitzt der Stadtbezirk und wie kann es gelingen, diese zu sichern und auszubauen?

Vorgehensweise und Zuständigkeiten

Zur Konzeptbearbeitung gehören eine Analyse des Bestandes, eine Betrachtung der Stärken, Schwächen und Potenziale sowie auch Vorschläge zu möglichen Handlungsansätzen und Prioritäten. Es werden Gespräche mit Multiplikatoren, Akteuren vor Ort sowie Einwohnerinnen und Einwohner geführt. In öffentlichen Foren und den Stadtbezirksrundgängen/-fahrten können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger in den Arbeitsprozess einbringen. Externe Stadtplanungs- und Moderationsbüros unterstützt die Verwaltung bei der Erarbeitung der Konzepte.
Innerhalb der Stadtverwaltung wird der Prozess durch eine dezernatsübergreifende Projektgruppe, bestehend aus VertreterInnen aller Fachbereiche, begleitet. Die Federführung liegt beim Fachbereich Planen und Bauen im Sachgebiet Stadterneuerung.

Weitere Informationen

Informationen zum aktuellen Bearbeitungsstand, zu den Inhalten sowie über aktuelle Termine im Rahmen der jeweiligen Konzepte in den Stadtbezirken können auf den Folgeseiten entnommen werden.

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