Von 1947 bis heute

Geschichte der hannoverschen Städtepartnerschaften

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Städtepartnerschaft als "kommunale Außenpolitik"

Nach den Erfahrungen des zweiten Weltkriegs lagen die Hauptaufgaben der Städtepartnerschaft in Friedenssicherung und Völkerverständigung von unten. In diesem Sinn hat Hannover als eine der ersten deutschen Städte im Jahr 1947 einen Partnerschaftsvertrag mit der Stadt Bristol geschlossen. Partnerschaften mit Perpignan und Rouen in Frankreich folgten in den sechziger Jahren.

Die Städtepartnerschaften mit Blantyre, Poznan, Hiroshima und Leipzig in den darauffolgenden Jahren sind das Ergebnis eines lebendigen bürgerschaftlichen Engagements in der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit, den Ost-West-Beziehungen und der Friedensbewegung.

Heute und in Zukunft kommt es darauf an kulturelle, soziale, ökologische und politische Fragen zu thematisieren und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln.

Die Städtepartnerschaften Hannovers

1947

Erste Kontaktaufnahme Bristoler Bürger

1960

Übereinkommen der Partnerschaft mit Perpignan/Frankreich

1966

Verschwisterung mit Rouen/Frankreich

1968

Vereinbarung mit Blantyre/Malawi

1979

Partnerschaftsvertrag mit Poznan/Polen

1983

Partnerschaftsabkommen mit Hiroshima/Japan

1987

Partnerschaftsvertrag mit Leipzig

Darüber hinaus gibt es Städtepartnerschaften der ehemals selbständigen Gemeinden in den Stadtbezirken Misburg-Anderten und Ahlem-Badenstedt-Davenstedt.