2026
Partnerschaft wirkt!
Besuch der Metropolregion Poznań am 12. und 13.02.2026.
Die polnischen Gäste posieren zusammen mit Regionspräsident Steffen Krach für ein Foto.
Treffen über Grenzen hinweg, auf Augenhöhe voneinander lernen, miteinander in den Austausch treten, Fragen stellen und mit vielen Eindrücken in die Heimat zurückkehren – das sind zentrale Ziele der Partnerschaftsarbeit auf kommunaler Ebene.
Wenn diese so gut gelingen wie beim Besuch der Delegation aus der Metropolregion Poznań in der Region Hannover, dann ist das ein Gewinn für alle Beteiligten.
Austausch über Reformprozesse und regionale Zusammenarbeit
In ganz Polen entstehen derzeit neue Metropolregionen. Städte und Gemeinden werden im Rahmen von Gebietsreformen neu geordnet, Aufgaben gebündelt und bestehende Strukturen weiterentwickelt.
Ähnliche Prozesse gab es auch in der Region Hannover im Jahr 2001. Vor diesem Hintergrund kam die Metropolia Poznań mit dem Wunsch auf die Region Hannover zu, sich über rechtliche Grundlagen, Verwaltungsstrukturen und Erfahrungen aus dieser Zeit zu informieren.
Im Jubiläumsjahr 2026 bot sich zudem die Gelegenheit, den Besuch mit einer größeren Veranstaltung zu verbinden. So wurde eine zweitägige Konferenz vorbereitet, die den fachlichen Austausch in den Mittelpunkt stellte und zugleich die Teilnahme an der Jubiläums-Auftaktveranstaltung „25 Jahre Region Hannover“ ermöglichte.
Fachlicher Austausch und Einblicke in die Region
Das Programm für die 31 Bürgermeister*innen sowie weiteren Vertreter*innen der Metropolia Poznań war vielseitig und informativ.
Neben Einblicken über die aktuelle Struktur der Verwaltung der Region Hannover berichtete gleich am ersten Tag ihres Besuches Professor Axel Priebs, der die Regionsgründung 2001 maßgeblich mit begleitet hat, über die damaligen Rahmenbedingungen, gesetzlichen Grundlagen und die Transformationsprozesse, die zur Bildung der Region Hannover geführt haben.
Das gab den Gästen und Referenten reichlich Möglichkeiten, ihre eigenen Fragestellungen zu diskutieren, bevor es am Nachmittag zum Werksgelände der Üstra ging. Hier erhielt die polnische Delegation Einblicke in den öffentlichen Nahverkehr der Region Hannover als Beispiel für die Umsetzung regionaler Zusammenarbeit.
Begleitet wurde der Besuch unter anderem von Wirtschafts- und Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz sowie der Vorständin Betrieb & Personal der ÜSTRA, Denise Hain.
Austausch und Jubiläumsauftakt
„Wo wir noch in mancherlei Hinsicht am Anfang stehen, ist die Region Hannover bereits vorangeschritten. Wir sind dankbar für die Freundschaft zwischen unseren Städten und unseren Regionen, die uns ermöglichen, von den Erfahrungen zu profitieren“, waren sich der Stadtpräsident der Metropolia Poznań, Jacek Jaśkowiak, und Landrat Jan Grabkowski einig.
Am zweiten Tag ging es mit weiteren fachlichen Impulsen weiter. PD Dr. Philipp Köker und Anja Schollmeyer, M.A. Politikwissenschaften und Leiterin des Teams Zivil- und Katastrophenschutz, beleuchteten Erfolgsfaktoren von Stadt-Umland-Beziehungen. Im Anschluss folgte ein offener Dialog mit Dr. Axel von der Ohe, Erster Stadtrat der Stadt Hannover, und Werner Backeberg, Mitglied der Regionsversammlung und ehemaliger Bürgermeister von Uetze.
Den feierlichen Abschluss bildete der Galaabend des Jubiläumsauftakts „25 Jahre Region Hannover – Past. Present. Future.“, bei dem die Entwicklung der Region und die Arbeit der Beteiligten der Regionsgründung im Mittelpunkt standen.
Auch Dr. Michael Arndt äußerte sich erfreut über den Besuch der polnischen Delegation und sprach von einer besonderen Atmosphäre des Wiedersehens.
Der Besuch der Metropolregion Poznań war geprägt von intensivem fachlichem Austausch, praxisnahen Einblicken und persönlichen Begegnungen.
Zahlreiche Beiträge und Gespräche haben dazu beigetragen, die Strukturen und Entwicklungen der Region Hannover zu erläutern und gleichzeitig voneinander zu lernen.
Am Ende steht vor allem eines im Mittelpunkt: Partnerschaft wirkt!
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