Projekt „Arbeit für den Frieden – Versöhnung an den Gräbern“

2026

Projekt „Arbeit für den Frieden – Versöhnung an den Gräbern“

Gruppenfoto: Projekt  "Arbeit für den Frieden – Versöhnung an den Gräbern"

Jugendliche aus der Region Hannover und dem Landkreis Posen kümmern sich gemeinsam um Gedenkstätten 

Ein Bestandteil der Partnerschaft zwischen dem Landkreis Posen und der Region Hannover ist das Projekt „Arbeit für den Frieden – Versöhnung an den Gräbern“, in dessen Rahmen junge Menschen gemeinsam Gedenkstätten pflegen. In diesem Fall auf dem Friedhof im Posener Stadtteil Miłostowo, wo sich die Gräber von Soldaten und zivilen Opfern des Zweiten Weltkriegs befinden. An der diesjährigen Ausgabe der Aktion nahmen, wie schon in den Vorjahren, Schüler der Schule Nr. 1 in Swarzędz und der Justus-von-Liebig-Schule aus Hannover teil.
 

„Hier auf dem Friedhof, an den Gräbern der Opfer und Gefallenen, verbindet sich die Vergangenheit mit der Gegenwart und die Erinnerung mit der Perspektive auf die Zukunft. Die Jugend wächst heute in sehr unsicheren Zeiten auf. Der Klimawandel, zahlreiche Kriege, darunter der aktuelle direkt hinter der polnischen Grenze – das sind Gründe zur Sorge. Deshalb ist diese gemeinsame Arbeit für den Frieden zweier befreundeter Regionen heute so wichtig“, sagte Kai Cornelius, Leiter des Gartenbauteams an der Justus-von-Liebig-Schule.
 

„Es ist nicht das erste Mal, dass wir uns an diesem Ort und zu diesem Anlass treffen“, fügte Maria Jóźwiak, Deutschlehrerin an der Schule Nr. 1 in Swarzędz, hinzu. „Der Besuch der Jugendlichen aus Hannover ist auch eine Gelegenheit zur Integration, zum Kennenlernen und zum Üben der Sprache. Die Gäste aus Deutschland haben zudem die Möglichkeit, unsere Kultur und Küche besser kennenzulernen. Sie erkunden die Region und nehmen am Schulalltag teil. Natürlich bleibt auch Zeit für gemeinsame Unterhaltung“, fasste sie zusammen.
 

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