Region Hannover mit leichtem Wachstum
Bevölkerungsprognose
Bevölkerungsprognose 2025 bis 2035 für die Region Hannover, die Landeshauptstadt Hannover und die Städte und Gemeinden des Umlands.
Region Hannover und Landeshauptstadt Hannover erstellen regelmäßig gemeinsam Bevölkerungsprognosen. Die aktuelle Prognose für das Regionsgebiet basiert auf dem Bevölkerungsstand Ende 2024 und zeigt räumlich differenziert, wie sich die Bevölkerungszahl und -struktur in den 50 Prognosebezirken der Region Hannover zwischen 2025 und 2035 entwickeln könnte.
Leichtes Wachstum in der Region: mehr Einwohnerinnen und Einwohner in der Landeshauptstadt, Umland mit kleinem Minus
Insgesamt lässt die aktuelle Bevölkerungsprognose für die Region Hannover bis 2035 ein leichtes Wachstum um 0,5 Prozent auf dann voraussichtlich 1,209 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner erwarten. Dies entspricht einem Bevölkerungszuwachs von rund 5.400 Personen. Damit bleibt die Bevölkerungszahl der Region nahezu stabil, allerdings mit entgegengesetzten Dynamiken in der Landeshauptstadt und im Umland.
Das geringe Gesamtwachstum ergibt sich aus den hohen Sterbeüberschüssen insbesondere im Umland und den im Verhältnis etwas höheren Wanderungsgewinnen, von denen ein Großteil auf die Landeshauptstadt entfallen. Trotz hoher Wanderungsverluste in das Umland und einem moderaten Sterbeüberschuss ergibt sich für die Landeshauptstadt in Folge des deutlich positiven Wanderungssaldos ein Plus von 1,6 Prozent. Das Umland gewinnt netto zwar rund 29.500 Einwohnerinnen und Einwohner durch Zuzug. Allerdings führt die im Durchschnitt ältere Bevölkerung auch zu einem höheren Sterbeüberschuss, der nicht vollständig durch Wanderungsgewinne ausgeglichen werden kann. Deshalb wird die Bevölkerung in den 20 Umlandkommunen bis 2035 voraussichtlich um 0,5 Prozent abnehmen.
Umland zwischen Wachstum und Schrumpfung
Die Bevölkerungsentwicklung in den Umlandkommunen fällt sehr unterschiedlich aus. Während ein Großteil der Umlandkommunen bis 2035 einen Bevölkerungsrückgang zwischen 2,6 und 0,5 Prozent zu verzeichnen hat, wird nur noch für sechs Kommunen ein Wachstum prognostiziert. In Seelze fällt das Wachstum mit 2,0 Prozent am stärksten aus, gefolgt von Langenhagen und Gehrden mit 1,2 und 1,1 Prozent.
Demographische Alterung in der Region
Die Altersstruktur wird sich in der Region Hannover bis 2035 deutlich verschieben. Insgesamt geht die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter (18-64 Jahre) im Prognosezeitraum um 3,5 Prozent zurück. Dabei bleibt ihre Zahl in der Landeshauptstadt nahezu konstant, während im Umland ein stärkerer Rückgang um knapp 6 Prozent verzeichnet wird. Die Gruppe der Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren wächst deutlich, in der Landeshauptstadt und im Umland jeweils um rund 13 Prozent. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen geht in der Region mit 1,2 Prozent insgesamt leicht zurück, wobei der Rückgang in der Landeshauptstadt mit 2,1 Prozent etwas höher ausfällt als im Umland mit 0,4 Prozent. In der Region Hannover steigt das Durchschnittsalter in den zehn Prognosejahren um 0,4 Jahre von 44,2 auf 44,6 Jahre. Der Altenquotient, dh. das Verhältnis der Personen im Rentenalter (65 Jahre und älter) zu 100 Personen im erwerbsfähigen Alter (18-64 Jahre), steigt bis 2035 um 6,0 auf 40,9.
Bevölkerungsprognose als Planungsgrundlage
Die Bevölkerungsprognose ist eine wichtige Basis für planerische Strategien und Maßnahmen in der Region Hannover. Sie zeigt frühzeitig, wo Kitas und Schulen ausgebaut oder neu geplant werden müssen, welche Pflege- und Gesundheitsangebote mit Blick auf die Altersstruktur sinnvoll sind und wo Wohnungsbau, soziale Infrastruktur und Quartiersentwicklung priorisiert werden. Gleichzeitig hilft sie, das künftige Erwerbspersonenpotenzial einzuschätzen und Strategien zur Fachkräftesicherung auszurichten. Auch Verkehr und technische Infrastruktur lassen sich so bedarfsgerecht dimensionieren.
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