Bevölkerungsschutz
Zivil- und Katastrophenschutz
Was bedeutet Zivil- und Katastrophenschutz?
Katastrophenschutz
Der Katastrophenschutz umfasst alle Maßnahmen, die der Abwehr und Bewältigung von Großschadensereignissen dienen. Dazu gehören Naturkatastrophen wie Hochwasser oder Stürme, aber auch technische Unfälle oder andere schwerwiegende Gefahrenlagen. Ziel ist es, Menschenleben zu schützen, Schäden zu begrenzen und die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.
Die rechtlichen Grundlagen dafür regelt in Niedersachsen das Niedersächsische Katastrophenschutzgesetz (NKatSG). Im Ernstfall arbeiten die beteiligten Akteure eng zusammen, um die Lage zu bewältigen.
Zivile Verteidigung / Zivilschutz
Im Rahmen der Zivilen Verteidigung werden vier Säulen betrachtet:
- Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktion
- Zivilschutz
- Versorgung
- Unterstützung der Streitkräfte
Der Zivilschutz umfasst alle Maßnahmen, die die Bevölkerung in außergewöhnlichen Gefahrenlagen – wie kriegsbedingten Bedrohungen oder schweren Krisen – schützen. Im Gegensatz zum Katastrophenschutz, der sich auf Naturereignisse oder Unfälle konzentriert, konzentriert man sich im Zivilschutz auf Szenarien, die die Sicherheit Deutschlands in besonderer Weise gefährden könnten.
Zentrale Themen des Zivilschutzes sind daher:
- Warnung der Bevölkerung
- Schutz durch Schutzräume und Evakuierungen
- Sicherung der Versorgung mit lebenswichtigen Gütern
- Schutz von Kulturgut und kritischer Infrastruktur
Der Bund trägt die Hauptverantwortung für den Zivilschutz, arbeitet dabei aber eng mit Ländern und Kommunen zusammen. So wird sichergestellt, dass die Bevölkerung auch in schweren Krisen geschützt und versorgt ist.
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