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Ratgeber Internetkriminalität

Spammails mit Mal-Ware an die Polizei weiterleiten

Die Polizei Niedersachsen bietet im Bereich Cybercrime einen neuen Dienst an: Auffällige Spammails, die möglicherweise auch Schadsoftware enthalten, können an die Polizei weitergeleitet werden.

Internetnutzer, die eine auffällige E-Mail erhalten, können die jetzt an die Polizei Niedersachsen weiterleiten. Die weitergeleiteten E-Mails wertet die Polizei aus und kann so wertvolle Informationen zur Prävention gewinnen.

So können Betroffene den neuen Dienst nutzen: 

  • die verdächtige Mail unkommentiert und ohne Veränderungen an die Mailadresse trojaner@zik-nds.de weiterleiten (die Polizei bittet die bisherige Mailadresse trojaner@polizei-praevention.de nicht mehr zu benutzen)
  • persönliche automatische Signaturen, z.B. eigener Firmenname, innerhalb des Mailtextes sollten vor dem Versenden entfernt werden, damit dies nicht zu Fehleinschätzungen bei der Auswertung kommt
  • keine Kommentare oder Veränderungen hinzufügen. Dies ist für die Polizei besonders wichtig, da diese E-Mails u.a. automatisiert ausgewertet werden
  • wenn jedoch der Original-Header (erweiterter Briefkopf) ausgelesen werden kann, kann der gern der E-Mail hinzugefügt werden

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Umgang mit verdächtigen Spammails und zur Nutzung des Dienstes gibt die Polizei Niedersachsen auf ihrem Internetangebot unter www.polizei-praevention.de/themen-und-tipps/spammails-zur-polizei.html

(Veröffentlicht: 14. November 2018)