Schwangerschaftswegweiser
Beratung
Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung
(Werdende) Eltern können sich in der Schwangerenberatungsstelle vor, während und nach der Geburt ihres Kindes zu allen Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt kostenlos beraten lassen.
Mögliche Themen sind:
- Finanzielle Hilfen, insbesondere von Stiftungen
- Psychische Belastungen in der Schwangerschaft und auch nach der Geburt
- vorgeburtliche (pränataldiagnostische) Untersuchungen und Befunde
- Fragen zur vertraulichen Geburt
- Konflikte in der Partnerschaft und Familie
- Neufindungsphase als Mutter/Vater/Eltern
- Verhütung
- Trauer nach Fehlgeburt oder Tod des Kindes
- Kinderwunsch
- Schwangerschaftsabbruch
Zeitpunkt
- Vor einer Schwangerschaft, jederzeit in der Schwangerschaft und nach der Geburt
Adressen / Links
Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen:
www.schwangerschaftsberatung-hannover.de
Unterlagen
Keine
Babylots*in
Schon in der Schwangerschaft und direkt nach der Geburt stehen die Babylots*innen werdenden Eltern unterstützend zur Seite – direkt aus der Geburtsklinik heraus.
Die Babylots*innen sind für Sie da, wenn…
- Sie Fragen zur Schwangerschaft, Geburt oder der Zeit danach haben,
- Sie Unterstützung bei Anträgen oder Behördengängen benötigen,
- sich die Schwangerschaft belastend anfühlt oder Sie sich Sorgen machen,
- Sie sich im Alltag mit Baby entlasten möchten oder sich allein fühlen,
- Sie neue Kontakte knüpfen wollen oder neu in der Stadt sind.
Die Babylots*innen informieren über passende Angebote an Ihrem Wohnort, zeigen Wege zur Unterstützung und vermitteln bei Bedarf an passende Stellen weiter.
Auch nach der Entlassung stehen die Babylots*innen den Eltern gern beratend zur Seite!
Zeitpunkt
- Während der Schwangerschaft und nach der Geburt
Adressen / Links
Unterlagen
Keine
Hausbesuchsprogramm
Ihr Baby ist da! Und jetzt?
Ein Baby kann neben der Freude auch kleine oder große Herausforderun-gen mitbringen. Dafür sind die Ehrenamtlichen des Hausbesuchsprogrammes da. Sie können Entlastung bieten, im Alltag unterstützen oder Fragen beantworten. Sie können zum Beispiel mit Geschwisterkindern spielen, mit dem Baby spazieren gehen, ein Eltern-Café empfehlen oder zur ärztlichen Praxis begleiten. Die Unterstützung wird ganz an die Familie und Ihre Bedürfnisse angepasst. Für eine passende Vermittlung von Ehrenamtlichen in die Familie gibt es vor Ort jeweils eine Ansprechperson.
Diese Programme sind kostenlos.
Zeitpunkt
- Für Familien mit Kindern von 0–3 Jahren
Adressen / Links
Zuständiges Hausbesuchsprogramm je nach Kommune:
www.hannover.de/hausbesuchsprogramm-region
Unterlagen
Keine
Frühe Beratung
Ein Kind bringt viele Veränderungen mit sich. Eltern erleben viele schöne Momente mit Ihrem Kind. Doch manchmal gibt es auch Situationen, in denen Eltern sich unsicher fühlen und Fragen haben. Das ist völlig normal. Die Mitarbeitenden der Frühen Beratung sind da, um in solchen Momenten zu unterstützen. Die Frühe Beratung unterstützt Schwangere und Eltern mit ihren Säuglingen und Kleinkindern, damit ein guter Start ins Leben gelingen kann. Sie helfen dabei, die Elternrolle gut zu meistern und passende Lösungen zu finden.
Fragen können zum Beispiel sein:
- Wie erkenne ich, was mein Kind möchte?
- Wie entwickelt sich mein Kind gut? Und wie kann ich es dabei unterstützen?
- Wie kann ich mein Kind beruhigen, wenn es schreit?
- Wie helfe ich meinem Kind, wenn es nicht essen oder trinken mag?
- Wie unterstütze ich mein Kind beim Einschlafen?
- Wie kann ich meinem Kind Geborgenheit vermitteln?
- Wie kann ich den neuen Alltag gut gestalten?
Die Frühe Beratung wird von verschiedenen Beratungsstellen angeboten, unter anderem von den Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche (BEKJ). Die Beratungsstellen bieten auch Beratungen zu anderen Themen an.
Das sind zum Beispiel:
- Partnerschaft, Trennung und Scheidung
- Erziehungsberatung
- Jugendberatung
Zeitpunkt
- vor einer Schwangerschaft
- jederzeit in der Schwangerschaft
- und nach der Geburt
Adressen / Links
Hier kommen Sie zur Frühen Beratung und den Beratungsstellen
Weitere Themen und Beratungsstellen finden Sie hier
Unterlagen
Keine
Suchtberatung für Schwangere
Suchtmittel wie Alkohol, Nikotin, Cannabis und andere Drogen können das ungeborene Baby schädigen.
Es ist am besten für das Baby, wenn während der Schwangerschaft keine Drogen genommen werden. Aber zu einem solchen Entzug gehört oft viel mehr, als einfach nur aufzuhören. Bei einigen Substanzen kann ein sofortiger Entzug sogar gefährlich für die Mutter und das Kind sein.
Es gibt Unterstützungsmöglichkeiten, um während der Schwangerschaft sicher von Suchtmitteln loszukommen. Sie können Ersatzstoffe oder Medikamente bekommen, um den Entzug zu erleichtern. Eine Suchtproblematik muss kein Grund sein, die Schwangerschaft abzubrechen. Sie können sich Hilfe bei einer Drogenberatungsstelle suchen. Viele Beratungsstellen bieten spezielle Unterstützung für Schwangere an und helfen Ihnen während und nach der Schwangerschaft. Sie arbeiten oft mit anderen sozialen und me-dizinischen Diensten zusammen und können Sie zu fachärztlichen Praxen und Hilfseinrichtungen weitervermitteln.
Zeitpunkt
- Bei Bedarf während der Schwangerschaft und nach der Geburt
Adressen / Links
Eine Übersicht der Beratungsstellen:
www.hannover.de/sucht-drogen
Siehe auch: Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen
Unterlagen
Keine
Kinderwunsch
Viele Menschen wünschen sich ein Kind – unabhängig davon, ob sie allein leben, in einer Partnerschaft sind oder welches Familienmodell sie leben. Manche werden schnell schwanger, andere benötigen medizinische Unterstützung, zum Beispiel durch eine Samen- oder Eizellspende oder eine künstliche Befruchtung. Für manche bleibt der Kinderwunsch lange unerfüllt. Das kann eine belastende Zeit sein.
Auch rechtliche und medizinische Fragen können eine Rolle spielen. Zum Beispiel, welche Möglichkeiten es gibt, welche Behandlungen übernommen werden oder welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen.
In dieser Situation kann es guttun, mit jemandem zu sprechen. Es gibt Beratungsstellen, die sich auf das Thema Kinderwunsch spezialisiert haben. Sie bieten fachliche Informationen und persönliche Unterstützung – ganz unabhängig davon, wie der eigene Weg zum Elternwerden aussieht.
Zeitpunkt
- Bei Bedarf
Adressen / Links
Siehe auch: Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen
Unterlagen
Keine
Familienservicebüro
Das Familienservicebüro ist eine Anlaufstelle rund um das Thema Familie. Überwiegend wird hier zur Kinderbetreuung in Krippe, Kindertagesstätte oder Hort, aber auch zu Tagespflegepersonen beraten. Im Familienservicebüro erhalten Sie außerdem Informationen über Freizeitangebote in Ihrer Kommune. Wenn Sie Fragen zu finanziellen Hilfen haben, können die Mitarbeitenden Sie bei der Beantragung unterstützen oder verweisen Sie an Behörden oder Beratungsstellen.
Zeitpunkt
- Bei Bedarf
Adressen / Links
Eine Übersicht der Familienservicebüros finden Sie hier.
Unterlagen
Keine
Allleinschwangere, Alleinerziehende und Singleeltern
Es gibt immer mehr Familien mit nur einem Elternteil, dennoch müssen viele von ihnen besondere Herausforderungen bewältigen. Das kann zum Beispiel bei der Vereinbarung von Familie und Beruf oder der damit verbundenen finanziellen Sicherung des Lebensunterhalts sein. In der Region Hannover stehen diese Familien nicht alleine da. Viele Hilfsangebote richten sich ganz gezielt an Alleinschwangere, Alleinerziehende und Singleeltern. In den Beratungsstellen können Sie sich zu allen Fragen beraten lassen, die Sie als alleinschwangere oder -erziehende Person beschäftigen.
Zeitpunkt
- Vor und nach der Geburt
Adressen / Links
Alleinerziehend: annehilft.region-hannover.de
Unterlagen
Keine
Vater werden
Die Zeit rund um Schwangerschaft und Geburt bringt auch für werdende Väter viele Veränderungen mit sich. Emotionale Herausforderungen, neue Verantwortlichkeiten und eine Vielzahl offener Fragen prägen diese besondere Lebensphase. Väter übernehmen dabei von Beginn an eine wichtige Rolle – emotional, rechtlich und familiär. Sie können die Schwangerschaft aktiv mitgestalten, bei Vorsorgeuntersuchungen dabei sein und die Schwangere begleiten.
Neben Themen wie Elternzeit oder die Rolle bei der Geburt spielen auch persönliche Aspekte eine große Rolle. Gefühle, Unsicherheiten und Veränderungen im Alltag verdienen Aufmerksamkeit und Unterstützung. Väter verfügen über dieselben Fähigkeiten wie Mütter, wenn es um eine gute Bindung zum Kind sowie um Versorgung und Betreuung geht. Eine präsente und zugewandte Vaterschaft stärkt die kindliche Entwicklung und das Zusammenleben in der Familie.
Die Frühen Hilfen unterstützen Väter mit passenden Angeboten bereits ab der Schwangerschaft. Es gibt Projekte und Veranstaltungen, die Raum für Informationen, Austausch und die Stärkung der Vaterrolle bieten. Die Angebote sind freiwillig, vertraulich und stehen Vätern unabhängig vom jeweiligen Familienmodell offen.
Zeitpunkt
- Während der Schwangerschaft und nach der Geburt
Adressen / Links
Papa werden: annehilft.region-hannover.de
Broschüre "Vater werden" des BIÖG: www.shop.bioeg.de/vater-werden-13510000
Unterlagen
Keine
Regenbogenfamilien & Queere Elternschaft
Viele Kinder werden in Deutschland in Regenbogenfamilien geboren. Das heißt in Familien, in denen mindestens ein Elternteil lesbisch, schwul, bisexuell, trans* oder intergeschlechtlich ist. Für queere Schwangere und Eltern gibt es verschiedene Internetseiten, auf den sie sich über die Familiengründung und Rechtliches informieren können.
Zeitpunkt
- Bei Bedarf
Adressen / Links
Weitere Informationen zu Regenbogenfamilien über das Familienportal des BMFSFJ:
www.familienportal.de/familienportal/lebenslagen/regenbogenfamilien
Unterlagen
Keine
Intergeschlechtlichkeit
Intergeschlechtlichkeit bedeutet, dass ein Baby mit körperlichen Ge-schlechtsmerkmalen geboren wird, die nicht eindeutig „männlich“ oder „weiblich“ sind. In diesem Falle sind sie intergeschlechtlich.
Dies kann die Hormone, die Chromosomen, oder die Genitalien betreffen. Bei manchen Kindern kann nach der Geburt nicht eindeutig gesagt werden, ob das Genital „männlich“ oder „weiblich“ ist. Bei anderen Kindern können Hoden und Eierstöcke vorhanden sein. Das sind natürliche Variationen der körperlichen Entwicklung und keine Krankheit.
Innerhalb der Schwangerschaft wird dies nur sehr selten festgestellt. Meist erfahren Eltern erst nach der Geburt davon, manchmal sogar erst im Verlauf der Pubertät oder noch später. Diese Nachricht kann überraschend sein und viele Fragen aufwerfen.
Die meisten Babys, die intergeschlechtlich geboren werden, sind gesund und benötigen keine medizinische Behandlung oder Operation. In
Deutschland dürfen Operationen, die nicht dringend notwendig sind, nur mit der Zustimmung der betroffenen Person gemacht werden. Es muss also gewartet werden, bis das Kind selbst entscheiden kann. Trotzdem gilt: Jedes Kind ist anders. Manche Kinder haben unabhängig von der Intergeschlechtlichkeit gesundheitliche Probleme und brauchen medizinische Hilfe.
Sie haben also Zeit, sich in Ruhe zu informieren und über die nächsten Schritte nachzudenken.
Beratungsstellen und Fachkräfte stehen Ihnen zur Seite, beantworten Ihre Fragen und begleiten Sie auf diesem Weg.
Adressen / Links
Häusliche Gewalt
Häusliche Gewalt hat viele Formen. Sie besteht nicht nur aus Schlägen oder sexueller Gewalt.
Auch andere Handlungen sind Gewalt:
- Beleidigungen oder Drohungen durch den*die Partner*in oder andere Personen im nahen Umfeld.
- Ein Verbot, das Haus zu verlassen.
- Anhaltende Belästigung nach einer Trennung.
- Ständige Kontrolle und das Verbot, Kontakt zu anderen zu haben.
- Kein Geld zu bekommen oder das eigene Geld abgenommen zu bekommen.
Oft erleben Frauen und ihre Kinder mehrere dieser Gewaltformen gleichzeitig. Viele werden zusätzlich sozial isoliert.
Hilfe gibt es bei Beratungsstellen. Die Beratung ist kostenlos und vertraulich. Gemeinsam wird nach einer Lösung gesucht.
Bei akuter Gefahr oder dem Gefühl, dass etwas passieren könnte, kann die Polizei helfen.
Frauenhäuser bieten Schutz und Unterstützung. Frauen und ihre Kinder finden dort einen sicheren Ort. Eine telefonische oder schriftliche Kontaktaufnahme ist möglich, um nach einem Platz zu fragen. Auch eine Beratung kann dort erfolgen.
Niemand muss Gewalt ertragen. Es gibt Hilfe!
Alle, die sich als Frau identifizieren, können hier Hilfe suchen.
Zeitpunkt
- Bei Gewalt in der Partnerschaft oder im Umfeld
Adressen / Links
Beratungsstellen bei häuslicher Gewalt:
Frauenhäuser:
Frauenhaus 24 – Sofortaufnahme
Telefon: 0800 770 80 77
E-Mail: info@frauenhaus24hannover.de
www.frauenhaus24hannover.de
AWO-Frauenhaus Region Hannover
Telefon: 0511 221102
E-Mail: frauenhaus@awo-hannover.de
AWO-Frauenhaus Burgdorf
Telefon: 05136 920 35 60
E-Mail: frauenhaus.burgdorf@awo-hannover.de
Frauenhaus Hannover, Frauen helfen Frauen e. V.
Telefon: 0511 66 44 77
E-Mail: info@frauenhaus-hannover.org
Frauen- und Kinderschutzhaus Hannover
Telefon: 0511 69 86 46
E-Mail: info@frauenschutzhaus-hannover.de
Hilfetelefone:
für gewaltbetroffene Frauen: 116 016
für gewaltbetroffene Männer: 0800 123 99 00
Soforthilfe im Fall von akuter Häuslicher Gewalt:
Polizei: 110 oder Rettungsdienst: 112
SUANA – Beratungsstelle für Migrantinnen* bei Häuslicher Gewalt, Stalking und Zwangsheirat
Telefon: 0511 12 60 78 -14 oder -18
E-Mail: suana@kargah.de
www.kargah.de/beratung/details.html?id=b011c78331313143e8000356&titel=suana
Caring Dads – durch Soziales Training zum fürsorglichen Vater:
Beratungsstelle Männerbüro Hannover
Ilse-ter-Meer-Weg 7, 30449 Hannover
Telefon: 0511 12 35 89-0
info@maennerbuero-hannover.de
www.maennerbuero-hannover.de
Die erste Beratung ist kostenlos. Für weiterführende Trainings wird ein einkommensabhängiger Kostenbeitrag erhoben.
Vermittlung zu Selbsthilfegruppen:
KIBIS (Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle
im Selbsthilfebereich)
Gartenstraße 18, 30161 Hannover
Telefon: 0511 66 65 67
www.kibis-hannover.de
Unterlagen
Keine
Schwanger und betroffen von weiblicher Genitalbeschneidung
Obwohl weibliche Genitalbeschneidung (auch: weibliche Genitalverstümmelung oder FGM/C) in Deutschland verboten ist, leben hier viele Frauen, die diese Erfahrung gemacht haben. Wenn Sie schwanger und von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen sind, haben Sie vielleicht viele Fragen. Es ist verständlich, wenn Sie sich Sorgen machen.
Wichtig ist: Sie müssen sich nicht schämen.
Was mit Ihnen passiert ist, ist nicht Ihre Schuld. Ihre Gefühle und Ihre Fragen sind berechtigt. Es ist mutig und stark, sich Hilfe zu holen.
Es gibt Beratungsstellen, die für Frauen und Mädchen da sind, die von FGM/C betroffen sind. Dort können Sie über Ihre Fragen sprechen.
Die Fachkräfte helfen Ihnen, Ihre Rechte zu verstehen und begleiten Sie in der Schwangerschaft. Sie können auch bei der Vorbereitung auf
die Geburt helfen – damit Sie und Ihr Kind gut versorgt sind und Sie sich sicher fühlen können.
Wichtig ist, dass Sie früh mit einem*einer Arzt*Ärztin oder Ihrer Hebamme darüber sprechen. Auch die Klinik, in der Sie entbinden möchten, sollte Bescheid wissen. Sie haben das Recht mitzuentscheiden. Die Fachkräfte wollen, dass es Ihnen und Ihrem Kind gut geht.
Adressen / Links
baobab – zusammensein e.V
Georgswall 3, 30159 Hannover
Telefon: 0511 47 26 26 77
info@baobab-zs.de
www.baobab-zs.de
Frauen- und MädchenGesundheitsZentrum Region Hannover e.V.
Escherstraße 10, 30159 Hannover
Telefon: 0511 300 45 46
E-Mail: info@fmgz-hannover.de
www.fmgz-hannover.de
Migrationsfachdienst – Diakonie Hannover Land
Projekt FGM/C – Beratung in der Region Hannover
www.dv-hl.de/pages/angebote___hilfe/beratung___fachdienste/migrationsfachdienst/subpages/projekt_fgm_c_/index.html
Siehe auch: Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen, Häusliche Gewalt
Unterlagen
Keine
Schwanger mit Behinderung
Sie sind schwanger und haben eine Behinderung oder eine chronische Krankheit? Dann gibt es verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten
für Sie:
- Hilfsmittel für die Schwangerschaft sowie für die Versorgung von Babys und Kleinkindern
- Hilfe bei der Versorgung des Kindes
- Unterstützung im Alltag und Informationen, wo man diese Hilfe beantragen kann
- Austausch mit anderen Eltern mit Behinderung
Sie sind nicht allein! Es gibt Beratungsstellen, die Ihnen helfen.
Sie beraten, stärken und suchen gemeinsam mit Ihnen nach passenden Hilfen, wie beispielsweise Hilfsmitteln, Elternassistenz oder begleiteter Elternschaft.
Zeitpunkt
- Bei Bedarf
Adressen / Links
Elternassistenz: annehilft.region-hannover.de
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB): www.hannover.de/eutb
Siehe auch: Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung, Verfahrenslots*innen
Unterlagen
Keine
Beeinträchtigung des Kindes
Wenn Ihr*e Arzt*Ärztin in der Schwangerschaft eine Beeinträchtigung bei Ihrem Baby festgestellt hat, kann sich vieles verändern. Sie sind vielleicht überrascht oder geschockt von der Nachricht und unsicher, wie es jetzt weitergehen kann. Es können viele Fragen aufkommen. Das können medizinische Fragen zur Diagnose oder Behandlung Ihres Kindes sein. Vielleicht machen Sie sich auch Gedanken darüber, wie ein Leben mit einem Kind mit Behinderung wäre. Es kann auch sein, dass Sie eine Beratung zu der Frage benötigen, ob Sie die Schwangerschaft beenden oder fortsetzen möchten.
Bei allen Fragen können Fachkräfte Sie unterstützen. Sie haben ein offenes Ohr für Ihre Anliegen und versuchen mit Ihnen gemeinsam eine
Lösung zu finden.
Zeitpunkt
- Bei Bedarf
Adressen / Links
Beeinträchtigung des Kindes: annehilft.region-hannover.de
Siehe auch: Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung, Verfahrenslots*innen
Unterlagen
Keine
Pflegefamilie
Manche Eltern können sich nicht um ihr Kind kümmern. Das kann verschiedenste Gründe haben. Sie möchten aber, dass es ihrem Kind gut geht. Pflegeeltern sind Familien, die ein Kind für kurze Zeit oder für immer bei sich aufnehmen können, wenn die leiblichen Eltern sich
nicht um ihr Kind kümmern können. Die Pflegeeltern geben dem Kind ein liebevolles Zuhause.
Wenn Sie in einer solchen Situation sind oder darüber nachdenken, Ihr Kind in eine Pflegefamilie zu geben, können Sie sich an den Pflegekinderdienst wenden. Dort finden Sie verständnisvolle Mitarbeiter*innen, die Sie unterstützen können. Sie hören Ihnen zu. Sie beraten und begleiten Sie dabei, eine bestmögliche Entscheidung für sich und Ihr Kind treffen zu können.
Alle Gespräche sind vertraulich und kostenlos.
Zeitpunkt
- Bei Bedarf
Adressen / Links
Team Pflegekinder und Adoption der Region Hannover
Pflegekinderdienst Langenhagen
Pflegekinderdienst der Landeshauptstadt Hannover
Unterlagen
Keine
Adoption
Bei einer Adoption erhält ein Kind rechtlich ein oder zwei neue Eltern-teile bei denen es dann aufwächst. Diese Adoptiveltern können einem Kind ein liebevolles Zuhause geben, wenn es nicht bei seinen leiblichen Eltern aufwachsen kann. Manche Eltern überlegen, ihr Kind zur Adoption freizugeben. Es kann viele Gründe geben, warum Eltern über diesen Schritt nachdenken. Diese Entscheidung ist oft sehr schwer und mit vielen unterschiedlichen Gefühlen verbunden.
Wenn Sie in einer solchen Situation sind oder darüber nachdenken, ihr Kind zur Adoption freizugeben, können Sie sich an die Adoptionsvermittlungsstelle der Region Hannover wenden. Dort finden Sie verständnisvolle Mitarbeiter*innen, die Sie unterstützen können. Sie hören Ihnen zu, beraten und begleiten Sie dabei, eine bestmögliche Entscheidung für sich und Ihr Kind treffen zu können.
Alle Gespräche sind vertraulich und kostenlos.
Zeitpunkt
- Bei Bedarf
Adressen / Links
Adoptionsvermittlungsstelle der Region Hannover
Unterlagen
Keine
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